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Dieses Fenster ist das wichtigste des Dreamweavers: hier kann man fast alle Optionen eines Tags, Textes, Absatzes oder Objekts einstellen (für die Seite selbst gibt es "Modify/Page Properties..."). Die meisten Einstellungen beziehen sich auf selektierte Objekte (das können auch Textteile sein) in einem beliebigen WYSIWYG-Fenster. Viele der Funktionen sind auch über das Kontextmenü (rechte Maustaste) zu erreichen, die anderen über die Menüleiste des WYSIWYG-Fensters. Das Eigenschaften-Fenster kann auf die Hälfte reduziert werden, indem man den kleinen Pfeil in der rechten unteren Ecke anklickt - dann kann man aber oft auch nur die Hälfte der Parameter einstellen. Darüber hinaus verändert sich das Eigenschaften-Fenster auch je nachdem, wo man sich gerade auf der Seite befindet (z.B. in einer Tabelle) und was selektiert ist (z.B. ein Bild, Kommentar oder Anker).
Im einzelnen:
Hier kann man die Art des Formats wählen: keines, Absatz (Paragraph), Überschrift mit Grad (Heading 1-7) oder präformatierter Text (Preformatted). Daneben kann man noch die Art des zu verwendenden Fonts bestimmen; einige sind schon vordefiniert (z.B. serifenlose/sans-serif: Arial/Helvetica etc. oder monospaced: Courier New/Courier etc.), man kann aber auch eine eigene Liste definieren oder den Default Font verwenden (Client-Side-bestimmt, also von den Browsereinstellungen abhängig). Die HTML-Umsetzung erfolgt mittels FONT-Tag.
In diesem Editfeld kann man einen Link (href) angeben, wie üblich im URL-Format
und entweder lokal oder global.
Das Popup verwaltet eine interne History, die man auch leicht per Cursor hoch/runter
durchgehen kann.
Achtung: Diese Funktion lässt sich beim Setzen eines Links
nur auf selektierte Objekte (oder Textteile) anwenden, nicht
aber auf die gegenwärtige Cursorposition! Existiert jedoch
bereits ein Link unter dem Cursor, kann man diesen im Linkfeld durch Löschen
der Linkadresse aufheben oder durch andere Eingabe ändern.
Mit dem kleinen Fadenkreuz daneben kann man durch Drag&Drop
z.B. einen benannten Anker in einem WYSIWYG-Fenster
als Ziel wählen. Das Ordnersymbol neben dem Fadenkreuz
dient dazu, einen Dateiselektor zu öffnen, in dem ein lokales Objekt (HTML-Datei,
Bild etc.) oder ein per URL selbst zu definierendes ausgewählt werden kann,
auf das dann der Link verweist.
Hier kann schlicht und einfach die Fontgröße festgelegt werden: entweder relativ (± x) oder absolut (1-7). "None" heisst ergo soviel wie Browserdefault. Die HTML-Umsetzung erfolgt mittels FONT-Tag.
Dieses Popup gibt einem die Möglichkeit, ein Target (Ziel) für die Verwendung von Frames anzugeben (für die gesamte Seite wird das in "Insert/Head/Base" eingestellt). Bearbeitet man gerade ein offenes Frameset, stehen hier auch die darin vordefinierten Framenamen als Targets zur Verfügung. Ansonsten gibt es die regulären zur Auswahl:
Achtung: "_new" steht nicht zur Auswahl, da es im Grunde dieselbe Funktion erfüllt wie "_blank". Wer will, kann's aber trotzdem auf eigene Gefahr eintragen: Manche Browser öffnen nur den ersten Link, der auf "_new" verweist, in einem neuen Fenster; alle folgenden dann in eben diesem (Beispiel: Netscape).
Mittels RGB-Werten oder den standardisierten Farbnamen kann man in diesem Feld der aktuellen Selektion eine Textfarbe zuordnen. Dabei wird ein FONT-Tag erzeugt, dessen Wert auch über den Farbpicker links neben dem Eingabefeld definiert werden kann. Näheres dazu weiter unten: Hintergrund.
"B" und "I" erfüllen lediglich die Funktion der Eigenschaften
"Bold" (fett) und "Italic" (kursiv).
Achtung: Auch diese Funktion kann zum Aktivieren nur bei selektierten
Textteilen angewandt werden, nicht jedoch bei der aktuellen Cursorposition.
Beim Deaktivieren über einem bereits fett oder kursiv hervorgehobenem Text(teil)
funktioniert es natürlich auch so.
Wechselt zwischen keiner (Browserdefault), linksbündiger, zentrierter und rechtsbündiger Formatierung. Ist bereits eine Formatierung gewählt, kann durch nochmaligen Klick auf eben diese der Browserdefault wiederhergestellt werden.
Durch Klick auf dieses Icon erreicht man die Onlinehilfe, die sich kontextbezogen mit der aktuellen Selektion befasst.
Hier kann man eine Bullet- oder nummerierte Liste erzeugen. Wenn man innerhalb
einer existierenden Nummernliste eine weitere anlegt, wird entsprechend eine
Ebene weiter nach unten durchnummeriert. Bei Bulletlisten ergibt sich einfach
eine neue Ebene (ggf. mit anderen Bullets).
Achtung: beide Befehle wirken sich auf den ganzen
Absatz aus!
Wenn man eine Liste beenden will, genügt es, zweimal Return zu drücken.
Um in einer Ebene der Liste zu bleiben, sollte man entweder ein <br>
benutzen (Shift-Return) oder im Quelltext editieren.
Für Listen mit lateinischen Buchstaben oder alphabetische Listen gibt es
den Button "List Item", der erscheint, wenn man eine Liste bearbeitet
und sich nicht gerade in einer Tabelle befindet (in diesem Fall ist
die Funktion über "Text/List/..." zu erreichen). Generell kann
man diese Einstellungen aber auch über das Kontextmenü (rechte Maustaste)
im WYSIWYG-Fenster tätigen ("List"
und "List/Properties").
Das, was im Englischen als "Indent" und "Outdent" bezeichnet
wird, ist hiermit möglich: die Erzeugung eines Einzuges oder die Verminderung
eines existierenden. Zum Anlegen des Einzugs wird <blockquote>
benutzt, falls nicht bereits eine Liste existiert.
Achtung: Handelt es sich bei der Selektion oder bei aktuellen
Absatz um eine Liste, wird in die nächst untere
Ebene gesprungen bzw. eine solche angelegt (handelt es sich um den ersten
Punkt einer (nummerierten) Liste, kann es so aussehen, als ob nur der Einzug
vergrößert würde, im Quelltext sieht man aber, dass eine neue
Ebene angelegt wurde, z.B. mit <ol>).
Achtung: Ohne Selektion wirkt sich diese Funktion auf den ganze
Absatz aus!
An diesem Symbol kann man ablesen, welcher Art die aktuelle Selektion ist, also z.B. Zelle, Zeile, Spalte oder Tabelle.
Das wohl umfassendste Thema in reinem HTML: Tabellen und Zellen. Man kann gesondert für jede einzelne Zelle, einen Zellverbund oder eine ganze Tabelle (je nach Selektion) Angaben machen:

Auch hier gibt es viele Optionen:
An erster Stelle unter der Größenangabe des aktuellen Bildes steht der Name, der kein Teil des W3C-HTML-Standards bis Version 4.01 war und zu Referenzierungszwecken angegeben werden kann. Es folgt die Angabe der Breite und Höhe (W/H), in Pixeln oder prozentual. Dahinter steht der Quellpfad des aktuellen Bildes (SRC) relativ zur aktuellen Seite. Darunter kann man einen Link angeben, auf den das Bild verweisen soll (siehe auch Link).
Am rechten Rand befindet sich ein Popup, mit dem man die Ausrichtung (Align) des Bildes angeben kann, wobei man hier "absmiddle" und "absbottom" nach Möglichkeit vermeiden sollte, da diese kein Teil irgend eines W3C-HTML-Standards sind (!). In dem Feld unter diesem Popup sollte man für das Bild noch einen Alternativtext (Alt) angeben, damit in Browsern, in denen die Darstellung von Bildern abgeschaltet ist (oder textuellen Browsern wie Lynx), trotzdem eine Identifizierung möglich ist.
Mit "V/H Space" kann man den vertikalen bzw. horizontalen, beidseitigen (!) Abstand in Pixeln angeben, um z.B. kleine Icons im Textfluss positionieren zu können. "Target" ermöglicht es, ein Linkziel für Framesets zu definieren (siehe auch Target), "Low Src" den Pfad eines Bildes für niedrige Auflösungen (z.B. 16 Farben) zu setzen und "Brdr", die Stärke des Linkrahmens festzulegen.
Der Button "Refresh" erlaubt es, Breite und Höhe des Bildes auf die tatsächliche Ausmaße des referenzierten Bildes zurücksetzen, "Map", eine Imagemap anzulegen bzw. zu bearbeiten und "Edit", das Bild in einem externen Bildbearbeitungsprogramm, zu definieren in "Edit/Preferences/External Editors", zu editieren.
Hier gibt es vier verschiedene Felder (von oben):
Für die drei Farbeinstellungen gilt die übliche HTML-Schreibweise
für Farbdefinitionen: entweder in 6stelligen RGB-Werten (# davor
nicht vergessen - manche Browser haben sonst Schwierigkeiten!) oder in Worten
(siehe z.B.
SELFHTML).
Die Rechtecke mit den kleinen Pfeilen rechts unten daran bieten nach einem Klick
darauf die Möglichkeit, aus einer vordefinierten Farbpalette Werte auszusuchen,
den Browserdefault zu benutzen, den Windows-Farbeinstellungsdialog aufzurufen
- oder einfach die Pipette zu nehmen und auf dem gesamten Windows-Desktop einschließlich
aller Applikationen auf Farbsuche zu gehen! :-)
Achtung: Ohne Selektion kann man nur die Werte
für das Objekt an der Cursorposition löschen, nicht neue erstellen!
Das Hintergrundbild wird in der üblichen HTML-Schreibweise für Bilder (URL, lokal oder global) angegeben, per Fadenkreuz referenziert (siehe: Link) oder per Dateiselektor (Ordnersymbol) bestimmt.
Auch für diese immer seltener anzutreffenden Objekte gibt es eine extra Leiste, ebenso wie für benannte Anker. Hier kann man der Trennlinie zu Referenzierungszwecken einen Namen geben, die Breite in Pixeln oder Prozent, die Höhe in Pixeln (!) sowie die Ausrichtung angeben. Schließlich hat man noch die Möglichkeit, den obligatorischen Schatten abzuschalten.
4. Januar 2000 |