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Ich bin nun schon einige Zeit
ein Freund des freien Open Source-Betriebssystems, heran
geführt durch die Arbeit am Junetz-Server. Ich selbst setze
SuSE Linux 8.1 auf meinem Laptop ein und habe aus meiner
Erfahrung heraus im Folgenden ein paar Kleinigkeiten zusammen
geschrieben, die mir ganz hilfreich erschienen:
Nach einigen Erfahrungen möchte ich behaupten, dass es so etwas wie einen Standardweg gibt, wie man unter Linux (auch KDE-) Applikation kompiliert Das folgende Beispiel setzt auf KDE3 und QT3, analog müssen für die 2er-Versionen einfach nur die 3en durch 2en ersetzt werden. Beim Kompilieren von KDE-Programmen ist zusätzlich darauf zu achten, dass die entsprechenden devel-Pakete in den passenden Versionen installiert sind.
export QTDIR=/usr/lib/qt3,
export KDEDIR=/opt/kde3 und export
PATH=/opt/kde3/bin:$PATH eintragentar xvzf paketname.tar.gz bzw. tar xvjf
paketname.tar.bz2cd ins erzeugte Verzeichnis wechselnless die Datei INSTALL bzw. README lesen und ggf.
noch benötigte Pakete holen und installieren./configure, make, make
install.Irgendwie habe ich mir sux kaputt gemacht und manchmal will ich auch kein kdesu machen, weil ich in einem Konsole-Fenster schon root bin. Dann ist folgende Zeile hilfreich, die z.B. auch für ein Alias genutzt werden kann:
export XAUTHORITY=/home/jens/.Xauthority
wobei jens der eingeloggte User ist, dem die laufende X-Instanz gehört.
CD-Images kann man mittels des Loopback-Devices mounten, wie in folgendem Beispiel:
mount /imagepfad/cd.iso /mnt -t iso9660 -o loop=/dev/loop0
Lange Zeit war ich ein Fan von XMMS als Winamp-Clone. Mit KDE 3.2 bin ich nun aber auf JuK umgestiegen. Die KDE-Jukebox spielt MP3 und Ogg, hat einen klasse Tageditor für alle unterstützten Formate, Playlisten, Batch-Umbenennen von Datei nach definierbaren Schemata uvm.
JuK macht allerdings nur dann Sinn, wenn auch KDE läuft. Ab und zu
starte ich aber auch gerne mal XFce 4, das ist schlank und doch etwas
hübscher als IceWM. Dort benutze ich dann auch lieber den guten alten
XMMS. Nun habe ich allerdings einen Laptop mit Navigationstasten, die ich
unter Linux zum Liedwechsel "mißbrauche". Um hier nicht
wissen zu müssen, welcher Player gerade läuft, hab ich mir ein
kleines Skript gebastelt und mp3player genannt:
#!/bin/bash
ps ax | grep xmms | grep -v 'grep xmms' > /dev/null
[ $? == 0 ] && XMMS_RUNNING=1
ps ax | grep juk | grep -v 'grep juk' > /dev/null
[ $? == 0 ] && JUK_RUNNING=1
[ $# -ne 1 ] && echo 'Usage: mp3player prev|next|play|pause'
case $1 in
prev)
[ $XMMS_RUNNING ] && xmms -r
[ $JUK_RUNNING ] && dcop juk Player back
;;
next)
[ $XMMS_RUNNING ] && xmms -f
[ $JUK_RUNNING ] && dcop juk Player forward
;;
play)
[ $XMMS_RUNNING ] && xmms -p
[ $JUK_RUNNING ] && dcop juk Player play
;;
pause)
[ $XMMS_RUNNING ] && xmms -u
[ $JUK_RUNNING ] && dcop juk Player pause
;;
*)
echo 'Valid actions: prev, next, play, pause'
;;
esac
5. April 2004 |