Systemhilfen
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Systemhilfen

von
Jens Hatlak
Version 1.12

E-Mail Internet: jh@junetz.de
E-Mail MausNet: Jens Hatlak @ F

 

Vorwort
Support
History

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zu den Systemhilfen

Der Systemhilfen-Hypertext

Endlich ist sie da, die neue Software. Schnell installiert und probiert? Meist aber steht vor dem Vergnügen noch die Pflicht: Die kleinen Helferlein, die so manches Programm begleiten, wollen auch in das System integriert werden. Oft liest man also in den beigelegten Readme-Texten Sätze wie:

"Um die volle Funktionalität nutzen zu können, sollte das Programm A.PRG in den AUTO-Ordner gelegt werden, dabei ist darauf zu achten, dass es nach einem eventuell vorhandenen B.PRG installiert wird. Anwender von MagiC ab Version X.01 können aber auch durch Setzen der Environmentvariablen #_ENV a-bla, wenn vorher der Pfad in ASSIGN.SYS angepasst wurde, allerdings wird auf 68030-Rechnern dadurch die Soundausgabe gestört..."

Dann sitzt man vor geöffnetem AUTO-Ordner , sieht Programme darin, von denen man schon gar nicht mehr weiß, was sie überhaupt tun und ob man die Software denn noch hat, die darauf angewiesen ist.

So oder ähnlich hat das sicher jeder schonmal erlebt. Um also etwas Ordnung in die so zahlreichen und sich gegenseitig in ihrer Funktionalität womöglich beeinflussenden Konfigurationsdateien und -programme zu bringen, gibt es diesen Systemhilfen-Hypertext. Was sonst in etlichen Ordnern überall auf der Festplatte verteilt liegt, wurde zusammengetragen und übersichtlich thematisch sortiert.

Siehe auch: Support

Support

Support Systemhilfen

Natürlich kann weder der Autor dieses HYPs noch die Betatester alleine alle denkbaren Konfigurationen kennen oder gar am Laufen haben. D.h. dieser Hypertext lebt von der aktiven Mitwirkung aller Software-Konfigurationsfrickler, die schon immer mal allen anderen zeigen wollten, wie viel sie von Environmentvariablen und versteckten Konfigurationsdateien verstehen. ;-)

Schreibt einfach eine Mail an:

Wenn Euch der Hypertext gefällt, könnt Ihr mir natürlich auch einfach so eine Mail schreiben. :-)

Ach, noch was: Dieser HYP ist Freeware. Es darf beliebig zitiert werden, Verbesserungen würde ich aber gerne selbst vornehmen - soll heißen: Änderungen nur zu privaten Zwecken vornehmen und keine geänderten Versionen weitergeben!

An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank Christian Rehm für das Vorwort und den Betatest. Vielleicht finden sich ja auch noch andere Mitwirkende? :-)

Aktuelle Versionen dieses HYPs gibt es immer in der Maus F (069-96206127), im Internet unter
http://members.junetz.de/jh/syshelp.php4
oder auf Anfrage per Mail (s.o.).

Siehe auch: Inhaltsverzeichnis

History der Systemhilfen

Was hat sich getan seit Version 1.0?

Gut, viel ist es nicht - aber vielleicht hilft's ja dem einen oder anderen. :-)

Systemhilfen-Inhaltsverzeichnis

Die Hilfeseite

Irgendwas unklar? Einfach Verweise anklicken, und schon geht's weiter. Alles klar? Dann mal los!

Siehe auch: Hilfethemen

Hilfethemen

Hilfe ist für folgende Themen verfügbar:

Andere Hypertexte (externe Quellen, nicht Teil dieser Distribution):

Allgemeines zum Atari

TOS-Fehlermeldungen

TOS-Fehlermeldungen

Unter TOS gibt es Fehlermeldungen, die durch Text und Ausgabewerte angezeigt werden:

 Textausgabe         Wert    Erklärung
 OK                  00      Funktion erfolgreich ausgeführt (kein Fehler
                             aufgetreten).

 ERROR               01      Es ist ein Fehler aufgetreten, der nicht
                             genauer spezifiziert werden konnte.

 DRIVE_NOT_READY     02      Angesprochenes Gerät ist nicht angeschlossen,
                             nicht funktionsbereit oder reagiert nicht
                             innerhalb der gesetzten Frist (Time out).

 UNKNOWN_CMD         03      Dem angesprochenen Peripheriegerät ist das
                             gegebene Kommando unbekannt.

 CRC_ERROR           04      Beim Lesen eines Sektors ist ein Fehler
                             aufgetreten (bei der CRC - Überprüfung).

 BAD_REQUEST         05      Das Peripheriegerät kann das Kommando nicht
                             ausführen. Befehlsparameter und Kontext
                             prüfen!

 SEEK_ERROR          06      Der angesprochene Track konnte vom Laufwerk
                             nicht erreicht werden.

 UNKNOWN_MEDIA       07      Leseversuch gescheitert, da die betreffende
                             Diskette keinen korrekten Bootsektor besitzt.

 SECTOR_NOT_FOUND    08      Der betreffende Sektor wurde nicht gefunden.


 NO_PAPER            09      Drucker nicht betriebsbereit.

 WRITE_FAULT         10      Fehler bei Schreiboperation aufgetreten.

 READ_FAULT          11      Fehler bei Leseoperation aufgetreten.

 GENERAL_MISHAP      12      Allgemeiner Fehler


 WRITE_PROTECT       13      Es wurde versucht, auf eine schreibgeschützte
                             Diskette zu schreiben.

 MEDIA_CHANGE        14      Seit der letzten Schreiboperation wurde die
                             Diskette gewechselt.

 UNKNOWN_DEVICE      15      Das angesprochene Gerät ist dem Betriebssystem
                             unbekannt.

 BAD_SECTORS         16      Beim Formatiervorgang wurden defekte Sektoren
                             entdeckt.

 INSERT_DISK         17      Eine andere Diskette muss eingelegt werden.
                             Tritt nur auf, wenn Laufwerk B: angesprochen
                             wird, ohne angeschlossen zu sein. In diesem
                             Fall wird der Benutzer aufgefordert, Diskette
                             B: in das erste Laufwerk einzulegen.

 EINVFN              32      Unbekannte Funktionsnummer.

 EFILNF              33      Datei nicht gefunden.

 EPTHNF              34      Angesprochener Ordner nicht gefunden.

 ENHNDL              35      Keine File-Handles mehr (zu viele Dateien
                             geöffnet).

 EACCDN              36      Zugriff nicht erlaubt.

 EIHNDL              37      Die Handle-Nummer der Datei war nicht korrekt.

 ENSMEM              39      Nicht genügend Speicher vorhanden.

 EIMBA               40      Die Adresse des Speicherblocks war nicht
                             gültig.

 EDRIVE              46      Die Laufwerksbezeichnung war ungültig.

 ENMFIL              49      Es können keine Dateien mehr geöffnet werden.

 ERANGE              64      Bereichsfehler.

 EINTRN              65      Interner Fehler im GEMDOS

 EPLFMT              66      Das angesprochene Programm hat nicht das
                             korrekte Format, um geladen zu werden.

 EGSBF               67      SetBlock-Operation misslungen.

Übrigens: Der "Fehler -69", der vom MagiC-Kernel ausgegeben wird, bedeutet nichts anderes als "68000-Exception" und besagt, dass ein Fehler aufgetreten ist und dieser in Form von Bomben signalisiert wird.

Andere Hypertexte dazu (nicht Teil dieser Distribution):

Formate-Sammlung

Bilder:

 Formatname          Extension       Größe       Auflösung   (Farben)
 Degas               *.PI1 *.PC1     ?????       320 x 200   (16)
 Degas               *.PI2 *.PC2     ?????       640 x 200   (4)
 Degas               *.PI3 *.PC3     ?????       640 x 400   (2)
 Degas               *.PI4           307.200     320 x 480   (256)
 Degas               *.PI5           ?????       640 x 480   (16)
 Degas               *.PI6           ?????       1280 x 960  (2)
 Degas Block         *.BL1           ?????       320 x 200   (16)
 Degas Block         *.BL2           ?????       640 x 200   (4)
 Degas Block         *.BL3           ?????       640 x 400   (2)
 Doodle              *.DOO *.PIC     32.000      640 x 400   (2)
 Draw                *.BIG           ?????       640 x 800   (2)
 Enhanced Simplex    *.ESM           beliebig    beliebig    (2,GS,TC)
 GEM-Image/XIMG      *.IMG           beliebig    beliebig    (2,>2)
 GIF                 *.GIF           beliebig    beliebig    (2,16,256)
 IFF                 *.IFF           beliebig    beliebig
  Joint Picture
 Expert Group        *.JPG           beliebig    beliebig    (TC,GS)
 Neochrome           *.NEO           ?????       640 x 400   (2)
 Paintbrush          *.PCX           beliebig    beliebig    (2,16,256)
 Portable Network    *.PNG           beliebig    beliebig
  Graphics
 Printing Press      *.CPG           ?????       640 x 400   (2)
  Printing Press
 Block               *.SET           ?????       640 x 400   (2)
 Showtime            *.STP           ?????       640 x 400   (2)
 STad                *.PAC *.PIC     ?????       640 x 400   (2)
 STad Block          *.PUF           ?????       640 x 400   (2)
 Targa               *.TGA           beliebig    beliebig
 TIFF                *.TIF           beliebig    beliebig
 Windows Bitmap      *.BMP           beliebig    beliebig    (2,16,256,TC)

Dateien:

 Formatname          Dateiname           Typ
 Accessory           *.ACC *.ACX         Programm
 ASCII               *.ASC               Daten
 ASCII-Text          LIES.ES             Dokument
 ASCII-Text          LIESMICH            Dokument
 ASCII-Text          READ.ME             Dokument
 ASCII-Text          README              Dokument
 ASCII-Text format.  *.TXT               Dokument
 CPX-Modul           *.CPX *.CPZ         Programm
 Enkodierung         *.ENC               Daten
 Font                *.FNT               Daten
 GEM-Applikation     *.APP *.APX         Programm
 GEM-Font            *.FNT               Font
 GEM-Programm        *.PRG *.PRX         Programm
 GEM-Resource        *.RSC               Daten
 HTML                *.HTM *.html        Hypertext
 Infodatei           *.INF               Daten
 Klemmbrett-Export   SCRAP.*             Daten
 Konfiguration       *.CFG               Daten
 papyrus BASE        *.PB                Datenbank
 papyrus WORD        *.PAP               Dokument
 papyrus-Backup      *.PBK               Backup
 papyrus-Backup      *.PB[1-9]           Backup
 php/HTML            *.php4 *.php4      Hypertext
 PIRATES-Save        *.PIR               Daten
 Postscript          *.PS                Dokument
 PPM II-Drucker      *.PPP               Daten
 PPM II-Füllmuster   *.FIL               Daten
  Printing Press
 Briefkopf           *.BRK               Daten
  Printing Press
 Label               *.LAB               Daten
 PS Doc. Format      *.PDF               Dokument
 Pseudofont          *.PF                Daten
 Rich Text Format    *.RTF               Dokument
  Server Side
 Include (HTML)      *.STM *.shtml       Hypertext
 SIGNUM!-Font        *.E24 *.P9 *.P24    Font
  Silent Service
 II-Save             *.SAV               Daten
 SPACOLA-Save        *.PLY               Daten
 Speedo-Font         *.SPD               Font
 Standard-Backup     *.BAK               Backup
 TOS Takes Parameter *.TTP               Programm
 Truetype-Font       *.TTF               Font
 Upload-Info         *.UPL               Dokument
 Upload-Info         FILE_ID.DIZ         Dokument
 Wordplus/Word       *.DOC               Dokument

Externe Quellen (nicht Teil dieser Distribution):

Siehe auch: GRAFFORM.HYP - Grafikformate-Sammlung

AUTO-Ordner

AUTO-Ordner-Programme

Die Programme im AUTO-Ordner haben im aktivierten Zustand stets die Endung PRG, im deaktivierten heißen sie oft ".PRX". Der AUTO-Ordner liegt auf einer bootbaren Partition und heisst AUTO. Mögliche Pfade wären also:

 C:\AUTO\
 D:\AUTO\
 E:\AUTO\
 ... 

Im Folgenden sind nur die Dateinamen der Programme ohne Extension angegeben, ihre Namen, Version und Funktion stehen dahinter, in Klammern jeweils zusätzliche Erläuterungen, CPX-Module oder Konfigurationsdateien.
TSR heisst im Übrigen "Terminate and Stay Resident" und bedeutet soviel wie "bleibt beim Warmstart im Speicher". Sinn solcher Programme ist es, z.B. einen Cookie zu installieren oder einen Zeiger auf eine Struktur dauerhaft anzulegen.

 Datei       Name            Ver.    Funktion
 MC_RESET    midicom-Reset   1.0     midicom-Schnittstelle resetten
 XBOOT       XBOOT           3.10    Bootmanager/-selektor für die Auswahl
                                     von AUTO-Ordner-PRGs, ACCs und CPXen.
                                     Nicht Y2K-fähig, patchbar.
                                     (SETS.DAT, XBOOT.CFG, LINK.DAT)
 MAGXBOOT    MagiC-Booter    1.0     Lädt C:\MAGIC.RAM in den Speicher und
                                     löst dann einen Warmstart aus.
 MAGTOROM    MagiC to ROM    1.0     Schützt den MagiC-Kernel auf allen
                                     Atari-Rechnern mit 030-Prozessor,
                                     also TT und Falcon sowie PAK.
 AUTOMORE    AutoMore        1.0     More-Funktion für den AUTO-Ordner
 CHK_OFLS    CheckOpenFiles  1.0     Überprüft ständig, ob ein Programm auf
                                     eine Datei zugreifen will, die schon
                                     von einem anderen Prg. geöffnet ist
                                     und gibt dann eine Fehlermeldung aus.
                                     Diese Funktion übernimmt MagiC ab
                                     Version 4.
 CKBD        ComposeKbd.     1.0     1) Mausbeschleuniger (MOUSE.CPX)
                                     2) Compose-Programm (CKBD.CPX)
 HUGO        HuGO!           1.05    System-Fontselektor; steht unter MagiC
                                     auch noch auf eine andere Weise zur
                                     Verfügung, da hier FFE.APP
                                     (APPS-Ordner) ständig laufen kann und
                                     i.A. auch per Env.-Variable
                                     $FONTSELECT definiert ist.
                                     (HUGO.INF, .CNF, .SET; XFSL.OVL)
 LIBERTY     Liberty         1.31    spez. Library für Freedom2, das nur
                                     mit der Liberty läuft. Versionen des
                                     MagiC-Configurator vor 1.25 hatten
                                     in diesem Zshg. Probleme.
 METADOS     MetaDOS         1.0     CD-ROM-Treiber (CONFIG.SYS, *.BOS,
                                     *.DOS)
 NOSYSTEM    No|System       1.04    Oberflächen-Lib. für WordPlus 5;
                                     sollte unter Multitasking parallel
                                     bzw. nach dem AUTO-Ordner gestartet
                                     werden, da die Einstellungen sonst
                                     nicht gültig werden.
                                     (C:\NOSYS\)
 NVDI        NVDI            5.00    Fonts und VDI-Beschleunigung;
                                     ist für alle Programme (außer
                                     WordPlus) nötig, die Vektor- und
                                     Bitmapfonts verarbeiten. Bspl.:
                                     CAB, papyrus, PixArt, ...
                                     Hält man beim Laden von NVDI beide
                                     Shift-Tasten fest, wird es nicht
                                     initialisiert. (NVDICONF.CPX,
                                     NPRNCONF.CPX, NCACHE.CPX)
 SECURE      Secure          1.0     Hilfsprogramm für JML-Snapshot
 MC_DRV_C    midicom-Driver  1.0     Treiber für midicom-Schnittstelle (siehe Doku)
 ENVIRON     Environment     1.0     Environment-Setter für Single-TOS
                                     (ENVIRON.DAT)
 ICFS        IconifyServer   1.00    Iconify-Server für Single-TOS.
                                     Unter MagiC gehört ICFS in den
                                     APPS-Ordner. (ICFS.CPX)
 MC_M_M_X    midicom-SST.    1.0     midicom-Schnittstellentreiber. midicom
                                     läuft nur mit einem der Schnitt-
                                     stellentriber (MC_*).
 WDIALOG     WDIALOG         2.04    Single-TOS-Lib. für Prg.s wie jinnee.
                                     Ist unter MagiC ab V6.0 nicht mehr
                                     nötig, da hier dessen Funktionen im
                                     MagiC-Kernel integriert sind.
 DAWNAUTO    BeforeDawn      1.0     TSR für Before Dawn, den Bildschirm-
                                     schoner.
 GI030       GhandiInstall   1.0     TSR für Ghandi, den Bombenexperten.
 MAGICOOK    MagicCookie     1.0     TSR für TrueMagic, die Shared Library.
                                     (MAGICOOK.INF)
 MAGNUMST    MagnumST        1.0     Initialisiert den FastRAM-Speicher
                                     der MagnumST-Karte.
 PETRA       Petra           1.0     Erlaubt Paula, auch auf einem ST, der
                                     ja keinen DMA-Sound hat, über den
                                     YAMAHA-Chip Sound auszugeben (mit
                                     niedrigeren Sampleraten)
 TRAPPER     Trapper         2.0     Erlaubt "saubere" Systemeingriffe
                                     (wird von Programmen wie KeyTab,
                                     MenuBar oder KeyWatch genutzt)
 KEYWATCH    KeyWatch        1.0     Ermöglicht Control-Alt-Shortcuts
                                     im Zusammenhang mit jinnee
 SPICADRV    Spica Driver    1.0     TSR für Spica
 ALICE       Alice           1.1     Macht unter MagiC alle Programme zu
                                     Iconify-Clients. (ALICE.CPX)
 BIGSCRN     BigScreen       1.0     Legt bei der GEM-Initialisierung einen
                                     virtuellen Bildschirm an, über den man
                                     mit der Maus scrollen kann. Hält man
                                     beide Shift-Tasten fest, wenn
                                     BigScreen geladen wird, kann man die
                                     Größe des virt. BS.s in festgelegten
                                     Pixelintervallen angeben.
 CHANGES     Changes         1.0     TSR für die EASE, das dafür sorgt, dass
                                     für Laufwerke der freie Speicher
                                     ermittelt werden kann.
 LEDPANEL    LED-Panel       1.0     Schafft am rechten oberen Bildschirm-
                                     rand (Menüzeile) eine Art LED-Zeile,
                                     an der man ablesen kann, welche
                                     Laufwerke gerade angesprochen werden.
                                     Da das Programm nicht das XSSI-
                                     Protokoll unterstützt, schreibt es
                                     seine Ausgaben auch bei aktivem
                                     Bildschirmschoner (Before Dawn) auf
                                     den Schirm. (LEDPANEL.CPX)
 SHBUF       ShellBuffer     1.0     Vergrößert den Shellpuffer des
                                     Newdesks (das ist der Standard-Atari-
                                     ROM-Desktop), so dass nun auch eine
                                     längere NEWDESK.INF korrekt erkannt
                                     wird. Läuft nur mit GEM im Speicher
                                     (z.B. mithilfe GEMRAM angelegt).
 TRASH       Trash           1.0     Verhilft zur zweifelhaften Ehre eines
                                     Win95/NT-Papierkorbs. Kann man aber
                                     auch während des Betriebs per CPX
                                     abschalten. Die gleiche Funktion über-
                                     nimmt übrigens auch ein Feature von
                                     jinnee. (TRASH.CPX)
 GEMRAM      GEMRAM          1.2     Kopiert das GEM aus dem ROM in den
                                     Speicher (kein Speicherschutz per
                                     PMMU!), damit Programme wie WINX oder
                                     SHBUF das Speicher-GEM patchen können.
                                     Nebenbei kann man auch ein Environment
                                     neu installieren.
                                     (ENVIRON.DAT)
 WINX        WINX            3.2 b   WINX ist das ultimative, aber
                                     speicherfressende Ungeheuer für
                                     Single-TOS-Fanatiker. Der Großteil
                                     seiner Funktionalität ist jedoch schon
                                     in MagiC integriert (mehr Fenster,
                                     Backdropping, Window-Shading, ...)
                                     (WINX.CPX)
 XBSTART     XBOOT-Starter   1.0     Sorgt unter alten TOS-Versionen
                                     (< TOS 1.4) dafür, dass ein GEM-
                                     Programm direkt "von der Oberfläche
                                     weg" gestartet werden kann. Geht unter
                                     neueren TOSen sowieso.
 BGH         BubbleGEM-Help  1.0     neues BubbleGEM-TSR (RSM 2.2)
 MINT(NP)    MiNT            1.12    MiNT is not TOS. Heisst MINTNP,
                                     wenn die Memory Protection ausge-
                                     schaltet ist. (MULTITOS.CPX)
 DRVIN       Drvin           1.0     HSMODEM-Treiber
 MFP         MFP             1.0     HSMODEM-Treiber
 SOCKETS     Sockets         1.0     Socket für IConnect
 SNDCOOK     SoundCookie     1.0     Soundcookie
 KEYTAB      KeyTab          1.0     Tastatur-Tabellen
 MENUBAR     Menubar         1.0     tastaturbedienbare Menüs
 MAGICSCR    MagiC-Screen    1.0     MagiC-Screen für MagiC PC

CD-Spieler

besser: CDP :-)

Desk-Menü

Das ist das Menü ganz rechts außen, auch Accessories-Menü genannt.

TrueMagic

TrueMagic wird z.B. von STELLA oder dem ResourceMaster (RSM) verwendet; nicht zu verwechseln mit MagiC!

Paula

Paula ist ein MOD-File-Spieler. MOD ist ein Soundformat vom Amiga, in dem einzelne Samples zusammengestellt sind.

Accessories

Die Accessories stehen normalerweise auf der Root eines Bootlaufwerks, so z.B. auf C:\. Per XBOOT/Einstellungen oder MAGX.INF (#_ACC) kann man sie aber auch auf einen anderen Pfad legen. Sie haben die Endung ACC bzw. ACX (deaktiviert).

Im Folgenden sind nur die Dateinamen der ACCs ohne Extension angegeben; Programmname, Version und Funktion stehen dahinter.

 Datei       Name            Ver.    Funktion
 FREEDOM2    Freedom2        2.05    Dateiselektor und CPX-Kontrollfeld;
                                     Ersatz für [XZ]CONTROL, COPS etc.;
                                     muss zur korrekten Initialisierung
                                     F2KONFIG.CPX finden (in C:\CPX\).
                                     (FREEDOM2.CNF)
 JML_SNAP    JML-Snapshot    5.1     Snapshot-Programm (Alternate-Help:
                                     Screensave auslösen)
 KOBOLD_3    Kobold          3.5     Hochleistungs-Dateikopierer
 ST-GUIDE    ST-Guide        1.5     Hilfe-Hypertextprogramm bzw. Help-ACC;
                                     Die STG-Tools liegen auf D:\ST-GUIDE\,
                                     die Hypertexte in C:\GUIDES\.
                                     (ST-GUIDE.INF)
 CDDA        CD-DeskACC      1.4a    CD-Spieler
 MC_TALK4    mc-Talk         4.0     midicom-Tool (MC_TALK.INF)
 MIDI_COM    midicom         3.97    Das eigentliche midicom-Programm;
                                     belegt keinen Eintrag im Desk-Menü
                                     (MICO.CPX, MIDICOM.INF)
 DAWN        Before Dawn     1.25    Before Dawn, der Bildschirmschoner,
                                     ist ganz nebenbei ein XSSI-Server,
                                     kooridiniert also mit anderen
                                     Programmen, ob er sich aktivieren
                                     darf und wann andere Programme
                                     gefälligst keine Bildschirmausgaben
                                     mehr zu machen haben.
 CLIPBRD     Clipboard       1.0     Hiermit kann man das GEM-Klemmbrett
                                     ein wenig komfortabler bedienen.
 GDPS_CD     GDPS-PhotoCD    1.0     PhotoCD-Bilder per GDPS-Scannertreiber
                                     "einscannen" (z.B. aus PixArt)
 JETFIND     JetFind         1.0     "Suchen Sie was?" - Dann JetFind.
                                     Feature: die Ergebnisliste kann aufs
                                     GEM-Klemmbrett exportiert werden,
                                     und das Format festgelegt werden.
 TREEVIEW    TreeView        1.0     Dieses Programm zeigt die Struktur
                                     eines Laufwerks in Form eines Baum-
                                     diagramms an. Da es das AV-Protokoll
                                     beherrscht, kann man so auch Ordner
                                     durch den AV-Server übergeben lassen
                                     und das Diagramm per GDOS ausdrucken.

CPX-Module

Die CPX-Module sind i.A. im Ordner C:\CPX\ zu finden, dieser Ordner kann sich aber auch an anderer Stelle befinden. Programme, die diese Module verarbeiten können, sind z.B. XCONTROL (Atari-Original), ZControl, COPS und Freedom2. COPS beherrscht auch einen eigenen Modultyp, F2 ebenfalls einen, der sich EPX nennt.

 Dateiname   CPX-Name            Funktion
 CLOCK       Systemzeit          Systemzeit/-datum einstellen
 COLOR       Farbeinstellung     System-Farbpalette einstellen
 COMPOSE     Keyboard Manager    Erlaubt eine Konfiguration des CKBDs, also
                                 der Compose-Tasten/-Art
 F2KONFIG    Freedom2-Konfig.    Konfigurations-EPX für Freedom2
 HARDDISK    Harddisk-Info       Laufwerke-Info: wieviel ist frei?
 ICFS        ICFS Config         ICFS-Konfiguration
 KONFIG      CPX-Konfig.         CPXe konfigurieren (Farben, Namen)
 MAGXCONF    MagiC-Konfig.       MagiC konfigurieren
 MAUS        Doppelklick         Doppelklick-Tempo einstellen
 MODEM       Serielles           Serielles (Modem-Ports)
 NPRNCONF    NVDI-Treiber        NVDI-Treiber (GDOS-Druckerkonfiguration)
 NVDICONF    NVDI                NVDI konfigurieren
 PRINTER     Drucker             Paralleles (Druckerport)
 SI          Systeminfo          freier Speicher ST-/TT-RAM, TOS-Version,
                                 Blitter/Warnton an/aus
 TASTATUR    Tastatur            Tastatur-Repeat, -verzögerung einstellen
 TMCNF       Konfiguration       TrueMagic konfigurieren
 WINCOLOR    Fensterfarben       Fensterfarben einstellen
 ALICE       Alice-Manager       Alice konfigurieren
 CLOCKCOL    Clock ACC Colors    Clock (APPS-Ordner) -Farben einstellen
 CONVERT     Zahlen-Konverter    Zahlen Hexadezimal<->Dezimal konvertieren
 DESKINF     Desktop sichern     NEWDESK.INF sichern (aus einem Programm)
 FORMAT      Disk-Formatter      Disketten formatieren/initialisieren
 HUSHICTL    Schreibschutz       Laufwerke schreibschützen
 HUSHIERR    Letzter Fehler      Letzten HuSHI-Fehler ausgeben
 LEDPANEL    LEDPANEL            LEDPANEL konfigurieren
 LINES       The Lines!          Grafikdemo
 MICO        MIDI_COM 3.97       midicom konfigurieren
 MONOLUPE    Mono Lupe           Eine s/w-Lupe am Mauscursor
 MOUSE       Mouse Control       CKBD-Mausbeschleuniger konfigurieren
 MULTITOS    MultiTOS Config     MultiTOS mit MemoryProtection? (benennt
                                 ggf. \AUTO\MINT.PRG in MINTNP.PRG um)
 NCACHE      Fonts & Caches      NVDI-Fontpfad und -Cache einstellen
 SERIAL      Serial Ports        Serielle Ports konfigurieren
 SET_FLG     Set _FLG            MagiC-"#_FLG" konfigurieren
 STOPLOCK    Stop&Lock           Medien per HuSHI verriegeln
 TRASH       Trash Utility       Trash konfigurieren
 TRBUBBLE    Trouble Bubble!     Trouble Bubble konfigurieren
 TSLICE      MagiC Timeslice     MagiC-Zeitscheiben/-Hintergrundpriorität
 WINDSCRN    WindScreen          WindScreen konfigurieren
 WINX        Fenstervielerlei    WINX konfigurieren
 BUBBLEGEM   BubbleGEM           BubbleGEM konfigurieren

Das Home-Verzeichnis

 Datei           Bedeutung
 06400400.QED    qed: auflösungsabhängige Daten
 BUBBLES.INF     Bubbles-Konfiguration
 cab.inf         CAB-Konfiguration
 CAB.PRT         CAB-Druckerkonfiguration
 COPS.INF        COPS-Konfiguration
 dir.htm(l)      Letzte von CAB angezeigte Verzeichnisstruktur
 DRAGFONT.INF    DragFont-Konfiguration
 FIFFI.INF       Fiffi-Konfiguration
 finder.inf      Finder-Konfiguration
 FONTNAME.INF    FontName-Konfiguration
 freedom2.cnf    Freedom2-Konfiguration
 FREEDOM2.HST    Freedom2-History
 GANDHI.INF      Gandhi-Konfiguration
 HTM2GRP.INF     HTM2GRP-Konfiguration
 ICONS.JIC       Icons-Zuordnungen (jinnee)
 JINICONS.JCO    Icons-Zuordnungen (JIcons)
 JINNEE.INF      jinnee-Konfiguration
 JINNEE.NOT      jinnee-Notizzetteldatei
 JINNEE.TMP      jinnee: Temporäre Konfig.
 JOE.INF         Joe-Konfiguration
 LUNA.CFG        Luna-Konfiguration
 MGCOPY.INF      MG-Copy-Konfiguration
 MGNOTICE.INF    MG-Notice-Konfiguration
 MLTISTRP.INF    MultiStrip-Konfiguration
 MUPFEL.HST      Mupfel-History
 MUPFEL.RC       Mupfel-RC-Datei
 NEWTON.INF      Bubbles-Konfiguration
 OLGA.INF        OLGA-Konfiguration
 OLGANSTR.INF    OLGAnisator-Konfiguration
 PAPYRUS.INF     papyrus-Konfiguration
 PDLG.QED        qed: Druckerkonfiguration
 PPM.INF         PPM II-Konfiguration
 PRINTMON.INF    Printmon-Konfiguration
 PROFILE         Mupfel-profile
 QED.CFG         qed-Konfiguration
 RASN.CFG        RationalSounds-Konfiguration
 RESULT.HTM      CAB-Suchergebnisse
 RSM.INF         RSM-Konfiguration
 RUNNER.INF      Runner-Konfiguration
 SCRIPTER.INF    Scripter-Konfiguration
 SED_568.INF     SED-Konfiguration
 SHOWME.PRT      ShowMe-Druckdatei
 ST-GUIDE.INF    ST-Guide-Konfiguration
 Start.hst       DocumentHistory des Startbuttons
 Start.inf       letzte Position des Startbuttons
 Start.lnk       letzte Sicherung der Aliase auf U:
 Start.log       Startbutton-Logfile (über AV-Server gestartete Programme
                 mit Zeitangabe)
 START.SET       Startbutton-/DirUp-Konfiguration
 STELLA.INF      STELLA-Konfiguration
 STZIP.CFG       STZip-Konfiguration
 TASKBAR.INF     TaskBar-Konfiguration
 TTGL.INF        Tommis tiny GEM Lib-Konfiguration
 TWSM2.INF       TWSM-Konfiguration
 UDO.INI         UDO-Konfiguration
 UNLINK.INF      UnLink-Konfiguration
 VT52.INF        VT52-Konfiguration

Startreihenfolge AUTO, ACCs, CPXe

Im Folgenden nun die Startreihenfolge der AUTO-Ordner-Programme, Accessories und CPX-Module (meine eigene Konfiguration). Die Reihenfolge der Programme ist insbesondere für den AUTO-Ordner sinnvoll, z.T. notwendig, da hier darauf geachtet werden muss, dass ein Programm ggf. ein anderes im Speicher vorfinden muss oder nicht darf. So braucht WINX z.B. GEMRAM, MINT(NP) sollte dagegen stets das letzte Programm sein. Außer natürlich, man benutzt MagiC PC - hier sollte MAGICSCR als letztes Programm ausgeführt werden.

Die Reihenfolge der ACCs ist eigentlich egal; die CPX-Module sollten nur deshalb eine Ordnung haben, damit die häufig gebrauchten Module an vorderster Stelle stehen.

AUTO-Ordner auf C:

 MC_RESET.PRG
 XBOOT.PRG
 MAGXBOOT.PRG
 MAGNUMST.PRG
 XBSTART.PRG
 ENVIRON.PRG
 CHK_OFLS.PRG
 SECURE.PRG
 MC_DRV_C.PRG
 HUGO.PRG
 LIBERTY.PRG
 METADOS.PRG
 GI030.PRG
 NVDI.PRG
 GEMRAM.PRG
 WINX.PRG
 SHBUF.PRG
 MAGICOOK.PRG
 NOSYSTEM.PRG
 CKBD.PRG
 ALICE.PRG
 ICFS.PRG
 DAWNAUTO.PRG
 PETRA.PRG
 TRAPPER.PRG
 KEYWATCH.PRG
 SPICADRV.PRG
 TRASH.PRG
 LEDPANEL.PRG
 BIGSCRN.PRG
 METAXBS.PRG
 XSSINST.PRG
 RASNAUTO.PRG
 DDD-STEP.PRG
 MENUBAR.PRG
 SET_HD.PRG
 IFUSION.PRG
 DRVIN.PRG
 MFP.PRG
 SOCKETS.PRG
 MINT.PRG
 WDIALOG.PRG

ACCs auf C:

 FREEDOM2.ACC
 ST-GUIDE.ACC
 KOBOLD_3.ACC
 MIDI_COM.ACC
 DAWN.ACC
 JML_SNAP.ACC
 TREEVIEW.ACC
 MC_TALK4.ACC
 CLIPBRD.ACC
 CDDA.ACC
 FORMULA.ACC
 FREEGEM.ACC
 PAULA.ACC
 JETFIND.ACC
 RASN.ACC
 BUBBLES.ACC
 GEMJING.ACC
 AUTOPARK.ACC
 COPS.ACC

CPXe auf C:

 HARDDISK.CPX
 FORMAT.CPX
 NPRNCONF.CPX
 TSLICE.CPX
 DESKINF.CPX
 HUSHIERR.CPX
 STOPLOCK.CPX
 HUSHICTL.CPX
 WINX.CPX
 ALICE.CPX
 TMCNF.CPX
 MICO.CPX
 LEDPANEL.CPX
 MAGXCONF.CPX
 BUBBLE.CPX
 WINDSCRN.CPX
 TASTATUR.CPX
 COMPOSE.CPX
 MOUSE.CPX
 CLOCK.CPX
 WINCOLOR.CPX
 PRINTER.CPX
 KONFIG.CPX
 NVDICONF.CPX
 F2KONFIG.CPX
 SERIAL.CPX
 SI.CPX
 MAUS.CPX
 ICFS.CPX
 MULTITOS.CPX
 CLOCKCOL.CPX
 TRASH.CPX
 CONVERT.CPX
 MONOLUPE.CPX
 LINES.CPX
 SET_FLG.CPX
 NCACHE.CPX
 BUBBLGEM.CPX
 CADANCE.CPX
 HDDRCONF.CPX
 ZIPCTRL.CPX
 COLOR.CPX

Shortcuts (Tastenkombinationen)

 Kürzel  Steuertaste
 ^       Control
 Alt     Alternate
 Sh      Shift

 Allgemein:
 ^Q          Programm beenden (Ausnahme: VT52: Alt-Q)
 ^U          oberstes Fenster schließen (Ausnahme: VT52: Alt-U)
 ^W          Fenster wechseln (Ausnahme: VT52: Alt-W)
 ^Y          Zeile ausschneiden
 ^X          Block/Objekt ausschneiden
 ^C          Block/Objekt kopieren
 ^V          Block/Objekt einfügen (Ausnahme: VT52: Alt-V)
 ^S          speichern
 ^M          speichern als/unter
 ^O          öffnen
 ^A          alles selektieren
 ^F          suchen/finden (ggf. suchen&ersetzen)
 ^G          weitersuchen
 ^I          Informationen
 ^P          drucken
 Help        Hilfe
 Undo        Undo/rückgängig machen
 Clr/Home    zum Anfang
 Sh-Clr/Home zum Ende
 
 MagiC:
 Alt-^Del    Shutdown
             Beim nochmaligen Betätigen dieser Tastenkombination wird
             ein Warmstart durchgeführt, also z.B. während des
             Shutdowns, aber auch, wenn z.B. ein Shutdown abgebrochen
             wurde (was ja mit dem alternativen ShutDown, aktuelle
             Version 1.6, von Alexander Barton möglich ist).

 qed, Everest:
 HELP        Onlinehilfe (ST-Guide): Wort beim Cursor wird als Referenz in
             allen Hypertexten gesucht (Genauer: in ALL.REF)

 jinnee:
 Alt-Sh-Q    Shutdown

AVSERVER

AVSERVER und AV-TEST sind zu finden auf der "whiteline Psi"-CD-ROM im Ordner \SYSTEMS\MAGIC\AVSERVER\.

lokal

Lokal bedeutet in diesem Fall, das die Variable(n) nur für den ST-Guide gelten. Allerdings können andere Programme (wie STool oder der HCP) weiterhin diese Variablen abfragen.

Dollar

Das $-Zeichen muss sein, damit der ST-Guide diese Variable in Hypertexten per "@{... system ...}" ansprechen kann. Auf diese Weise können also auch andere Variablen definiert werden.

Remarker

Da der Remarker Shareware ist, kommt immer eine "Erinnerung", außerdem wird er bei jedem ST-Guide- Aufruf neu in den Speicher geladen. Daher, weil unnütz: weg damit, auskommentieren!

vt52

"vt52" muss angegeben werden, wenn MORE.TTP (Teil der Gemini-Distribution, zeigt Manual-Pages an) die Eigenschaften des Console-Fensters von Gemini bzw. des VT52-Fensters, also z.B. Invertieren, optimal nutzen soll.

JPEG-Cachespeicher

Bei Programmen, die die Independent JPEG-Libraries nutzen, kann man mit der Environment-Variable JPEGMEM wahre Wunder in Bezug auf Geschwindigkeit bewirken.

Environment-Variablen

Die Flut an Environment-Variablen lässt einen schnell den Überblick verlieren. Daher nun eine Aufstellung der wichtigsten für MagiC und Single-TOS. Diejenigen, die nur unter Multitasking von Bedeutung sind, werden durch einen Stern (*) gekennzeichnet. Selbstverständlich müssen Strings, die Leerzeichen enthalten, gequotet werden!

So werden die Variablen definiert:

 Datei                       Definition
 MAGX.INF                    #_ENV <Variable>=<Wert>
 ENVIRON.DAT/DESKTOP.ENV     <Variable>=<Wert>
 Mupfel-Scripts              lokal: setenv <Variable> <Wert>
                             global: export <Variable>=<Wert> oder
                             export <Variable> (für bereits gesetzte lokale
                             Variablen).

So werden Variablen abgefragt (siehe: Dollar)

$<Variable>; u.U. auch ${<Variable>}, $(<Variable>), "$<Variable>"

 Variable        beispielhafte Werte     Beschreibung
 PATH            ;C:\;C:\HOME\;...       Das Semikolon am Anfang ist nötig,
                                         um einen allgemeinen TOS-Fehler
                                         auszugleichen. Will man den
                                         aktuellen $PATH-Inhalt übernehmen
                                         und ergänzen, so muss man als Wert
                                         $PATH;... angeben.
 HOME            C:\HOME\                Home-Verzeichnis (System-Defaults)
 TMP             C:\TEMP\                Pfad für temporäre Dateien
 QED             D:\EDITOR\QED\          Pfad zum qed (ASCII-Editor)
 EVEREST         D:\EDITOR\EVEREST\      Pfad zum Everest (ASCII-Editor)
 SCRAPDIR        C:\CLIPBRD\             Pfad des GEM-Klemmbretts
 SHELL           C:\MUPFEL\MUPFEL.TTP    Pfad oder Definition der Shell
 STARDATE_K      270,170                 Koordinaten für StarDate
 *DIRDIR         C:\DIRUP\               Pfad für die DirUp-Tools
 *PROMPT         $p$g                    Prompt für MCMD (MagiC-Shell)
 *KOBOLD_PATH    D:\HARDDISK\KOBOLD35\   Pfad zum Kobold
 *FONTSELECT     D:\SOFTWARE\FFE.APP     Fontselektor (Applikation!)
 *OLGAMANAGER    C:\OLGA\OLGA.APP        Pfad zum OLGA-Manager
 *BUBBLEGEM      C:\BUBBLE.APP           Pfad zum BubbleGEM-Server. Da
                                         nur wenige Programme das
                                         Nachstarten des Servers
                                         unterstützen, ist das Parallel-
                                         starten (APPS-Ordner ) sinnvoller.
 *AVSERVER       JINNEE oder MAGXDESK    Damit Programme wie DirUp,
                                         Appline, SMU etc. den AV-Server
                                         (z.B. jinnee) finden.
 SDMASTER        C:\...\SHUTDOWN.PRG     ShutDown-Master (ShutDown)
 FINDER          D:\SUJI\SUJI.GTP        Sucher für MultiStrip
 TTGLCONF        C:\...\TTGLCONF.APP     TTGL-Config.
 COLOR_SELECT    C:\...\COLORS.APP       Colors-Selektor

 Andere:
 VOKABEL_EDIT    D:\EDITOR\QED\QED.APP   Vokabel-Editor
 TOOLDIR         C:\TOOLS\               Pfad zu den Systemtools
 ASCEDIT         D:\EDITOR\QED\QED.APP   ASCII-Editor
 JPEGMEM         4m                      JPEG-Cachespeicher (wird von
                                         einigen Programmen ausgewertet) 

Indirekt gesetzte Variablen (z.B.: ST-Guide, Mupfel):

ST-Guide:
Die Konfiguration des ST-Guide befindet sich in der Datei ST-GUIDE.INF. Die Variablen darin werden als lokales Envrionment gesetzt und stehen auch anderen Programmen wie STool, Katmaker, RefCheck etc. zur Verfügung. Die lokal geltenden ST-Guide-Variablen werden mit # deaktiviert und bei Schaltern mit 1 gesetzt. Die Zuweisung erfolgt per Variable=Wert.

Für den verwendeten Font gilt: da der ST-Guide Tabellen mihilfe einfacher Einrückungen formatiert, ist zum ordnungsgemäßen Anzeigen von Tabellen ein unproportionaler (fixed-pitch) Font zu benutzen, zumindest aber sollte der alternative "X-Font " unproportional sein.

 Variable        beispielhafte Werte     Beschreibung
 HYPFOLD         C:\GUIDES\              Guides-Ordner
 PATHS           C:\GUIDES\              REF-Ordner (mehrere Werte nach
                                         PATH-Trennung erlaubt)
 TXT; C; ...     D:\GEMVIEW\GEMVIEW.APP  Zuweisung von Extensionen auf
                                         Anzeigeprogramme
 EXTVIEW         D:\GEMVIEW\GEMVIEW.APP  allg. Anzeigeprogramm (Rest)
 HYPTOP          C:\GUIDES\KATALOG.HYP   Katalog/Standard-Hypertext
 REF             C:\GUIDES\ALL.REF       Datei zum Auffinden von Begriffen
 FONT            122,10                  Normale Schrift (ID, Größe)
 XFONT           99,9                    Alternativ-Font (ID, Größe)
 TXTCOLOR        1                       Farbe für den normalen Text
 REFCOLOR        4                       Farbe für Verweise
 BCK3D           1                       Wenn 1, dann Hintergrund grau,
                                         sonst weiss
 NOREFBOX        1                       Wenn 1, dann keine Box bei der
                                         REF-Suche öffnen
 RIGHTBACK       1                       rechte Maustaste = zurück
 BACKWIND        1                       Fenster im Hintergrund bedienbar
 TXTOFFSET       5                       Abstand der ersten Textzeile von
                                         der Iconleiste
 MARKFILE        C:\GUIDES\MARKEN.DAT    Die Markendatei
 REMARKER        D:\ST-G..\REMARKER.PRG  Pfad zum Remarker
 REFONLY         1                       Mausklicks führen nur auf
                                         Verweisen zu einer Aktion
 HCP             D:\ST-GUIDE\HCP.TTP     Pfad zum HCP
 HYPFIND         D:\ST-GUIDE\HYPFIND.TTP Pfad zum HypFinder
 PRINTER         C:\DRUCKER\DRUCKER.APP  Pfad zu einem beliebigen Programm,
                                         das eine reine ASCII-Datei mit dem
                                         Inhalt einer Seite bzw. Zeile aus
                                         einem Hypertext auf dem GEM-
                                         Klemmbrett vorfindet (SCRAP.TXT).
                                         Daher können auch keine Attribute
                                         beim Ausdruck übernommen werden.
 TABSIZE         4                       Tab-Expansionswert
 ARROWPATCH      1                       Arrow-Patch, unter TOS 3.06/MagiC
                                         unnötig
 WINSIZE         0,0,640,380             Std.-Fenstergröße in Pixeln
                                         (X-Start,Y-Start,Breite,Höhe)
 DEFHYP          C:\GUIDES\SYSHELP.HYP   Standard-Lade-Guide
 HCP_OPT         +zz                     Optionen für den HCP (+zz
                                         bedeutet: für alle compilierten
                                         Guides REF-Dateien anlegen)
 HYPTREE_OPT                             Optionen für HypTree
 $STOOL          D:\ST-GUIDE\STOOL.TOS   ($!): STool-Pfad (STool erstellt
                                         den Katalog)

Mupfel:

Die Mupfel-Variablen werden mit # deaktiviert. Die Zuweisung erfolgt per Variable=Wert.

 Variable        beispielhafte Werte     Beschreibung
 MUPHOME         C:\MUPFEL\              Mupfel-Verzeichnis
 ETCDIR          {MUPHOME}\ETC\          ETC-Verzeichnis
 TERM            vt52; atari             Terminal-Art
 DRIVEMAP        CDEF                    angeschlossene Laufwerke (für die
                                         "alle"-Funktion von Tools wie "df"
                                         und "du")
 BLOCKSIZE       1024                    Auch für "df"/"du", durchschnitt-
                                         liche Blockgröße der Laufwerke
 CDPATH          "c:\;d:\;e:\;f:\;..;."  Pfade, die bei "cd" betrachtet
                                         werden
 PS<x>           "%p> "                  Prompts (x=Priorität, z.B. PS1 für
                                         den normalen Prompt). Mit "%"
                                         eingeleitet werden Variablen und
                                         Schalter (Bspl.: %i...%I=Invers an
                                         ... aus; %p/%P=Pfad klein/groß)
 SUFFIX          "prg,gtp,app,tos,ttp"   Extensions ausführbarer Programme
 GEMSUFFIX       "prg,gtp,app,acc"       Extensions von GEM-Programmen
 MANPATH         ${MUPHOME}man\          Pfad der Manuals für Mupfel/Tools
 OPTIONPATH      ${MUPHOME}man\options\  Pfad mit den Optionen-Manuals
 LANG            german                  Sprache (für die Mupfel)
 GEMDEFAULT      s.u.                    Defaults für GEM-Programme
 TOSDEFAULT      s.u.                    Defaults für TOS-Programme
 OPT_PRGNAME_EXT x:y                     PRGNAME_EXT entspricht hierbei
                                         Name und Extension eines Pro-
                                         grammes, dessen Einstellungen vom
                                         Standard (Siehe auch: TOS-/GEMDEFAULT)
                                         abweichend konfiguriert werden.
 HISTFILE        ${HOME}mupfel.hst       Datei, in die die History bei
                                         Programmende gesichert wird

zu TOS-/GEMDEFAULT:

Beide Variablen sind bereits vordefiniert, müssen also eigentlich nicht komplett neu definiert werden. Statt dessen muss nur das angegeben werden, was anders sein soll. Das Format gilt übrigens auch für OPT_PRGNAME_EXT.

Jede Anweisung hat das Format [MCBSDWXKO]:[YN]. Dabei bedeuten:

 M: Maus anschalten?
 C: Cursor einschalten?
 B: Hintergrund grau?
 S: Argumente auch mit shel_write übergeben?
 D: Vor Ausführung in das Verzeichnis des Programms wechseln?
 W: Nur für GEMINI! Sollen TOS-Programme im Console-Fenster laufen?
 X: Das ARGV-Verfahren benutzen?
 K: Nach Programmende auf Tastendruck warten?
 O: "Overlay": Vor Programmstart Mupfel beenden?
 L:  Cursor-Blinken einschalten? (Für TOS-Programme)

Mit "Y" hinter dem Doppelpunkt werden die Funktionen aktiviert, mit "N" nicht. Wenn eine solche Variable nicht existiert oder nicht alle Anweisungen angegeben sind, werden folgende Defaults angenommen:

GEM-Programme: M:Y,C:N,B:Y,S:Y,D:Y,W:N,X:Y,K:N,L:N
TOS-Programme: M:N,C:Y,B:N,S:N,D:N,W:Y,X:Y,K:N,L:N

 

Glossar

OLGA
OLGA (Object Linking for GEM Applications) wird von qed, CAB, Phoenix, papyrus und PixArt unterstützt. Der Sinn dieses Protokolls ist folgender:
Bearbeitet man z.B. gerade eine Datenbank in Phoenix , und will man dabei in eine Eingabemaske einen längeren Text eingeben, so kann man durch Doppelklick den OLGA-Editor (kann in der OLGA.INF konfiguriert werden; Beispiele hierfür wären qed oder Everest) starten, über den man eine temporäre Datei im Temp-Verzeichnis editieren kann, die einen ggf. schon existierenden Text (aus dem Feld der Eingabemaske) enthält. Sobald man nun speichert, wird dieser Text automatisch an Phoenix übergeben, so dass im Feld der Eingabemaske der geänderte Text erscheint.
Dieses Verfahren wird über eine gemeinsame Datei abgewicklt, in diesem Beispiel also z.B. C:\TEMP\TEMP0000.TMP. Bei OLGA muss immer eine Datei benutzt werden, weil sie das Bindeglied in der Kette zwischen den beteiligten Programmen darstellt.

Mögliche andere Kombinationen sind z.B.:

 OLGA-Client     OLGA-Server     Möglichkeiten
 CAB             qed/Everest     Quelltext anzeigen/editieren
 Phoenix (Man.)  qed/Everest     Feldinhalt editieren (über Temp)
 Phoenix (Des.)  PixArt          Bild bearbeiten
 papyrus         PixArt          Bild bearbeiten  

OLGA-Client
Ein OLGA-Client ist eine Applikation genau dann, wenn sie Objekte (also z.B. Text, Bilder), die vom OLGA-Client bereitgestellt werden, einbindet bzw. verarbeitet.

Liste von OLGA-Clients:
Phoenix, CAB, papyrus

OLGA-Server
Ein OLGA-Server ist ein Programm genau dann, wenn es die Daten, die es erzeugt (also z.B. Text, Bilder), anderen Applikationen per OLGA zur Verfügung stellt.

Liste von OLGA-Servern:
qed, Everest, PixArt


DHST-Protokoll
Das DHST (DocumentHistory)-Protokoll wurde von SMU eingeführt und ist ein Äquivalent zum Win95-Protokoll zum Sammeln von per Microsoft-Programmen geöffneten Dokumenten. Aktuell unterstützen dieses Protokoll nur qed, CAB, Texel, papillon und Joe als Client; SMU und MultiStrip (ab V1.3) als Server. Die Dokumente, die per DHST-Protokoll gesammelt wurden, stehen in SMU zur Verfügung, wenn man /documents gesetzt hat.


SE-Protokoll
Das SE-Protokoll, das aktuell nur von qed, der MM2-Shell, Chatwin und der PC-Shell unterstützt wird, dient einer direkten Kommunikation zwischen einem ASCII-Editor und einer Entwicklungsumgebung unter Multitasking. Sinn der Sache ist es, aus dem Editor heraus z.B. ein "Compile" oder "Make" zu starten, und umgekehrt aus der Entwicklungumgebung heraus direkt den Editor z.B. mit einer Fehlerzeile zu versorgen, so dass dieser sofort an die Stelle des Abbruchs gehen kann.


Das AV-Protokoll und die VA_START-Nachricht
Die VA_START-Methode hat sich mittlerweile zu Quasi-Standard für Parameterübergabe an bereits parallel laufende Applikationen entwickelt und wird daher von vielen Programmen unterstützt. Die Methode ist Teil des AV-Protokolls, das ursprünglich von Gemini stammt. Um alle Eigenheiten und Vorteile diese Protokolls nutzen zu können, muss der Desktop dieses unterstützen. In vollem Umfang können dies z.Zt. nur jinnee und Thing; Gemini selbst wird ja nicht mehr konsequent weiterentwickelt. MagiCDesk unterstützt die meisten und wichtigsten Aufrufe, die EASE verhält sich ähnlich. Einige häufiger anzutreffende Nachrichten sind die folgenden (Auszug aus ST-GUIDE.HYP):

 * VA_START: (0x4711)
   APP -> ACC: "erwache aus deinem Schlaf und beginne mit der Arbeit";
   ACC -> APP: evtl. AV_ACCWINDOPEN, nachdem das Fenster geöff-
   net und die evtl. angegebene Datei geladen wurde. Falls eine
   Kommandozeile angegeben wurde und sich mehr als ein Argument darin
   befindet, so wird alles ab dem ersten Leerzeichen als Name der
   anzuzeigenden Seite interpretiert.

   Laut AV-Doku müssen alle Dateinamen in Großbuchstaben und mit
   vollständigem Pfad angegeben werden. Um diesem Umstand Rechnung zu
   tragen und trotzdem zuzulassen, dass die aufrufende Applikation nicht
   weiss, wo sich der Hypertext befindet, wurde als Spezialfall das
   'Laufwerk' "*" implementiert: Angabe von "*:\AES.HYP" veranlasst den
   ST-Guide, die Datei AES.HYP auf allen angegebenen Pfaden zu suchen.

   Aufruf mit 'C:\AES.HYP appl_init' würde also AES.HYP laden und daraus
   die Seite <appl_init> anzeigen.

   Aufruf mit 'C:\AES.REF appl_init' würde den Begriff <appl_init> in der
   Datei AES.REF suchen und im Erfolgsfall die Datei AES.HYP laden und
   daraus die Seite anzeigen, in der das gesuchte Symbol definiert wurde.

   Aufruf mit 'C:\AES.HYP' würde die angegebene Datei laden und die erste
   Seite aus ihr darstellen.

   Aufruf mit 'appl_init' würde diesen Begriff in der durch 'REF'
   angegebenen Datei suchen und die passende Seite aus der betreffenden
   Datei darstellen

   * VA_DRAGACCWIND: (0x4725)
   APP -> ACC: "es wurde eine Datei auf eines deiner Fenster gezogen,
   hier hast du den Pfad"; der Guide lädt daraufhin die so angegebene
   Datei und zeigt sie im Fenster an. Auch hier muss der vollständige
   Zugriffspfad angegeben werden.

   * AV_SENDKEY: (0x4710)
   ACC -> APP: "es wurde eine Taste gedrückt, mit der ich nichts anfangen
   kann, hier hast du sie"; hierdurch wird die Benutzung aller
   Shortcuts der Applikation ermöglicht, auch wenn das ACC Besitzer des
   obersten Fensters ist.

   * AV_STARTPROG: (0x4723)
   ACC -> APP: "starte mal das in dieser Meldung angegebene Programm mit
   der ebenfalls evtl. angegebenen Kommandozeile"; Der Guide benutzt
   diese Meldung für die Ausführung von SYSTEM Anweisungen. Thing und
   GEMINI unterstützen hier auch die Angabe von nicht ausführbaren
   Dateien, für deren Endung dann ein Programm gesucht und gestartet
   wird.

   APP -> ACC: VA_PROGSTART, wird vom Guide jedoch ignoriert.

   * AV_ACCWINDOPEN: (0x4724)
   ACC -> APP: "ich habe gerade ein Fenster geöffnet"; da das Handle
   dieses Fensters mitgeliefert wird, dient es u.a. dem Zweck, das
   Window-Cycling der Hauptapplikation auf die Fenster der ACC's
   auszuweiten oder dem ACC zu melden, wenn Objekte auf eines seiner
   Fenster gezogen wurden (siehe VA_DRAGACCWIND);

   * AV_ACCWINDCLOSED: (0x4726)
   ACC -> APP: "ich habe gerade eines meiner Fenster geschlossen";
   Gegenstück zu ACCWINDOPEN.

   * AV_EXIT:
   ACC -> APP: "ich melde mich ab - und Tschüss"

   * AV_PROTOKOLL:
   ACC -> APP: "hier bin ich"

 

 Nachricht           Erläuterung
 VA_START            Parameterübergabe an bereits laufende Appl. durch
                     shel_find (es wird auf den 8 Zeichen langen Tasknamen
                     hin geprüft)
 AV_SENDKEY          Benötigt ein Programm eine Tastenkombination nicht
                     bzw. kann es sie nicht auswerten, so gibt es sie an
                     den AV-Server weiter.
 AV_DRAG_ON_WINDOW   Quasi-D&D per AV-Protokoll
 AV_STARTED          Client-Antwort auf AV_START; Signal zum Freigeben
                     der Adresse der AV_START-Nachricht
 AV_PATH_UPDATE      Aktualisierungsaufruf für Pfade/Verzeichnisse

 Kopierkommandos:
 AV_COPYFILE         Datei(en) kopieren (verschieben)
 AV_DELFILE          Datei(en) löschen 

AV-Server
Der AV-Server ist meistens ein Desktop, so z.B. jinnee. Damit er von anderen Programmen als solcher erkannt wird, muss er im Environment als $AVSERVER eingetragen sein. Die Aufgabe des AV-Servers ist es, ankommende Nachrichten anderer Programme zu verarbeiten. Einige Beispiele:

 Nachricht           Reaktion des AV-Servers
 AV_PATH_UPDATE      Alle Fenster mit dem übergebenen Pfad werden
                     aktualisiert.
 VA_START            Der Parameter wird an das Programm übergeben, das auf
                     eine vordefinierte Maske passt. Kommmt z.B. "SCRAP.TXT"
                     an, und ist *.TXT auf qed angemeldet, so wird der
                     Parameter, also "SCRAP.TXT", an qed per VA_START
                     weitergereicht. Ggf. muss dazu erst qed gestartet
                     werden. Ist der Parameter ein Programm, so wird dieses
                     gestartet (u.U. mit der Konfiguration, die im
                     AV-Server für dieses Programm eingestellt wurde) und
                     ihm ggf. mitgelieferte, weitere Parameter übergeben.
 AV_COPYFILE,        Falls der AV-Server die Nachricht versteht, kopiert/
 AV_DELFILE          löscht er die Datei/den Ordner etc. (je nach
                     Parameter). In jinnee kann hierzu z.B. der Kobold
                     verwendet werden, wenn er auch sonst das Kopieren bzw.
                     Löschen übernimmt.
 AV_DRAG_ON_WINDOW   Je nach Ziel des D&D wird etwas anderes getan, also
                     z.B. Papierkorb->löschen, Laufwerk->kopieren oder
                     Desktop->Icon ablegen.

Um zu überprüfen, welche Nachrichten der AV-Server beherrscht, kann man das Testprogramm "AV-TEST.APP" aus dem AV-Server-Paket von Alexander Barton verwenden. Hauptbestandteil dieses Pakets ist das Programm AVSERVER , das dafür sorgt, dass der MagiCDesk um einige Funktionen des AV-Protokolls vervollständigt wird. Außerdem unterstützt AVSERVER auch das Fontprotokoll, mit Hilfe dessen man in einem Fontselektor wie HuGO! oder Calvino, aber auch des MagiC-eigenen einen Font per D&D an eine Applikation weitergeben kann, so dass dann auch in MagiCDesk z.B. der Fensterfont leicht umgestellt werden kann.


Das BubbleGEM-Hilfeprotokoll
BubbleGEM (-Hilfe ) ist das, was es suggeriert: ein Hilfesystem über "Bubbles", also Sprechblasen. Der dafür nötige Server ist ein Programm, das nur unter Multitasking läuft, da es ständig im Speicher steht (aber nur sehr wenig davon benutzt) und daher unter MagiC sinnvollerweise in den APPS-Ordner gehört (BUBBLE.APP).
Über das zugehörige CPX-Modul kann man diverse Dinge einstellen, z.B., ob die Blasen wie unter Windows (rechteckige Kästen) oder wie unter MacOS (abgerundet, mit Öffnung zum Mauscursor) aussehen sollen, oder, ob sich die Blasen erst auf Rechtsklick hin oder sofort öffnen sollen.

Das BubbleGEM-Protokoll muss natürlich von der jeweiligen Applikation unterstützt werden. Solche Applikationen (z.B. jinnee, CAB) haben bei umfangreichern Texten eine ausgelagerte Datei namens .BUB oder .BGH , aber weder das Format noch die Extension solcher Dateien ist festgelegt.

Die Bubble-Hilfen erscheinen z.B. in jinnee sowohl um unteren Dialogrand als auch in der Blase, je nach Konfiguration sofort oder nach Rechtsklick.

Das Freedom2-EPX BUBBLE kann seit der V2.00 die Funktion von BubbleGEM ersetzen. Natürlich sehen die Blasen dann etwas anderes aus.
Vorteil: auch unter SingleTOS verfügbar
Nachteil: F2 muss installiert sein

Siehe auch: BUBBLEGEM.CPX, $BUBBLEGEM
Siehe auch: BUBBLE.HYP - BubbleGEM-Doku


GDOS - Schneller Druck und neue Zeichensätze
GDOS ist eine Systemerweiterung und sollte eigentlich Teil des Betriebssystems werden. Wurde es ganz offensichtlich aber nicht - aber da so gut wie jeder NVDI hat, hat auch so gut wie jeder GDOS - denn das ist Teil sowohl von NVDI als auch von SpeedoGDOS (alle Versionen). SpeedoGDOS ist ein reines GDOS-Programm, NVDI dagegen ersetzt das gesamte VDI durch schneller Bildschirmtreiber und lässt z.B. unter MagiC PC Auflösungen > 16 Farben zu.
Das GDOS ist dafür verantwortlich, dass man mehr Fonts, also Zeichensätze, zur Auswahl hat als den Systemfont mit seinen vier Größen. Dabei ist zwischen Bitmap- und Vektorfonts einerseits sowie proportionalen und äpuisitanten (unproportionalen, "fixed-pitch"-, monospaced) Fonts andererseits zu unterscheiden:

Vektorfonts:
Werden berechnet und besteht aus Vektoren, also Größen- und Längenangaben anstatt von Pixelbitmaps. Folglich sind sie ohne Qualitätsverluste skalierbar (z.B. gesondert für Bildschirm und Drucker). Ab MagiC 6 auch für den Systemfont geeignet. Einsatz v.a. in Textverarbeitungen, HTML-Browsern oder Druckprogrammen. Haben i.d.R. 256 Zeichen nach dem ASCII-Standard, meist aber mehr (maximal 65536) nach einer speziellen Codierung (Codepage, ISO, Unicode etc.)

Bitmapfonts:
Enthalten für jedes Zeichen des Zeichensatzes (256 Zeichen nach ASCII-Tabelle) eine Pixel-Bitmap, also eine Darstellung bezogen auf den Bildschirm Siehe auch: Folge: ungeeignet für Ausdrucke oder Skalierungen.
Einsatzort: Editor, Systemfont (über die ASSIGN.SYS-Datei des GDOS zu installieren; ab MagiC 6 funktionieren auch alle anderen), oder sonstige Bildschirmausgaben wie im VT52 - oder CoNnect-Fenster.

Proportional:
Proportionale Fonts haben unterschiedlich breite Zeichen. Deshalb sind sie nicht für tabulatorformatierte ASCII-Texte geeignet - hier nimmt man monospaced Fonts. Proportionale Fonts sind natürlich platzsparender, aber da es zu Beginn der Atari-Zeit nur unproportionale Bitmapfonts und GDOS noch nicht weit verbreitet war, waren der ST und seine Nachfolger lange Zeit nicht besonders gut auf proportionale Fonts vorbereitet. Mit MagiC 6 dürfte sich das nun ändern...
Beispiele: So ziemlich alle TrueTypes und Speedo/Type1-Fonts außer Courier New, Courier SWA oder MS LineDraw.

Unpropotional/"fixed-pitch"/monospaced/äquidistant:
Äquidistant nennt man Fonts wie Courier (-New, -SWA etc.), Gemini oder T-Mail (und natürlich auch der Standard-Systemzeichensatz). Das besondere an ihnen ist, dass sie - nicht proportional sind ;-). Stimmt zwar, sagt aber nicht aus, was sie nun so besonders macht. Das ist nämlich die Tatsache, dass jedes einzelne Zeichen ihres Zeichensatzes im Wesentlichen genau die gleichen Ausmaße (also Breite, Höhe, Abstand zum nächsten Zeichen) hat. Mit solchen Fonts kann man z.B. tabulatorengestützte ASCII-Tabellen brauchbar anzeigen. Deshalb sollte man für den ASCII-Editor und den ST-Guide auch immer eine unproprotionale Schrift benutzen.
Auch im HTML-Browser kann man eine unproportionale Schrift angeben, um mit <pre>, <tt> o.Ä. formatierten Text oder HTML-Formulare korrekt darstellen zu können. Fontselektoren wie Calvino oder HuGO! geben einem die Möglichkeit, solche Schriften besonders hervorzuheben, in HuGO! ist dies z.B. standardmäßig ein Gleichheitszeichen (=) vor dem Font.

 

Siehe auch: Weiter zu MagiC