| jens.hatlak.de | |||||
| Atari | Start | ||||
| Dreamweaver Manual | Updates | ||||
| Akronyme | Autoren | ||||
| MausNet | |||||
| Suchmaschinen | |||||
| Systemhilfen | Allgemeines | ||||
| Joe | MagiC | ||||
| Programme | |||||
Der Systemhilfen-Hypertext
Endlich ist sie da, die neue Software. Schnell installiert und probiert? Meist aber steht vor dem Vergnügen noch die Pflicht: Die kleinen Helferlein, die so manches Programm begleiten, wollen auch in das System integriert werden. Oft liest man also in den beigelegten Readme-Texten Sätze wie:
"Um die volle Funktionalität nutzen zu können, sollte das Programm A.PRG in den AUTO-Ordner gelegt werden, dabei ist darauf zu achten, dass es nach einem eventuell vorhandenen B.PRG installiert wird. Anwender von MagiC ab Version X.01 können aber auch durch Setzen der Environmentvariablen #_ENV a-bla, wenn vorher der Pfad in ASSIGN.SYS angepasst wurde, allerdings wird auf 68030-Rechnern dadurch die Soundausgabe gestört..."
Dann sitzt man vor geöffnetem AUTO-Ordner , sieht Programme darin, von denen man schon gar nicht mehr weiß, was sie überhaupt tun und ob man die Software denn noch hat, die darauf angewiesen ist.
So oder ähnlich hat das sicher jeder schonmal erlebt. Um also etwas Ordnung in die so zahlreichen und sich gegenseitig in ihrer Funktionalität womöglich beeinflussenden Konfigurationsdateien und -programme zu bringen, gibt es diesen Systemhilfen-Hypertext. Was sonst in etlichen Ordnern überall auf der Festplatte verteilt liegt, wurde zusammengetragen und übersichtlich thematisch sortiert.
Support Systemhilfen
Natürlich kann weder der Autor dieses HYPs noch die Betatester alleine alle denkbaren Konfigurationen kennen oder gar am Laufen haben. D.h. dieser Hypertext lebt von der aktiven Mitwirkung aller Software-Konfigurationsfrickler, die schon immer mal allen anderen zeigen wollten, wie viel sie von Environmentvariablen und versteckten Konfigurationsdateien verstehen. ;-)
Schreibt einfach eine Mail an:
Wenn Euch der Hypertext gefällt, könnt Ihr mir natürlich auch einfach so eine Mail schreiben. :-)
Ach, noch was: Dieser HYP ist Freeware. Es darf beliebig zitiert werden, Verbesserungen würde ich aber gerne selbst vornehmen - soll heißen: Änderungen nur zu privaten Zwecken vornehmen und keine geänderten Versionen weitergeben!
An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank Christian Rehm für das Vorwort und den Betatest. Vielleicht finden sich ja auch noch andere Mitwirkende? :-)
Aktuelle Versionen dieses HYPs gibt es immer in der Maus F (069-96206127),
im Internet unter
http://members.junetz.de/jh/syshelp.php4
oder auf Anfrage per Mail (s.o.).
Was hat sich getan seit Version 1.0?
Gut, viel ist es nicht - aber vielleicht hilft's ja dem einen oder anderen. :-)
Irgendwas unklar? Einfach Verweise anklicken, und schon geht's weiter. Alles klar? Dann mal los!
Hilfe ist für folgende Themen verfügbar:
Andere Hypertexte (externe Quellen, nicht Teil dieser Distribution):
TOS-Fehlermeldungen
Unter TOS gibt es Fehlermeldungen, die durch Text und Ausgabewerte angezeigt werden:
Textausgabe Wert Erklärung
OK 00 Funktion erfolgreich ausgeführt (kein Fehler
aufgetreten).
ERROR 01 Es ist ein Fehler aufgetreten, der nicht
genauer spezifiziert werden konnte.
DRIVE_NOT_READY 02 Angesprochenes Gerät ist nicht angeschlossen,
nicht funktionsbereit oder reagiert nicht
innerhalb der gesetzten Frist (Time out).
UNKNOWN_CMD 03 Dem angesprochenen Peripheriegerät ist das
gegebene Kommando unbekannt.
CRC_ERROR 04 Beim Lesen eines Sektors ist ein Fehler
aufgetreten (bei der CRC - Überprüfung).
BAD_REQUEST 05 Das Peripheriegerät kann das Kommando nicht
ausführen. Befehlsparameter und Kontext
prüfen!
SEEK_ERROR 06 Der angesprochene Track konnte vom Laufwerk
nicht erreicht werden.
UNKNOWN_MEDIA 07 Leseversuch gescheitert, da die betreffende
Diskette keinen korrekten Bootsektor besitzt.
SECTOR_NOT_FOUND 08 Der betreffende Sektor wurde nicht gefunden.
NO_PAPER 09 Drucker nicht betriebsbereit.
WRITE_FAULT 10 Fehler bei Schreiboperation aufgetreten.
READ_FAULT 11 Fehler bei Leseoperation aufgetreten.
GENERAL_MISHAP 12 Allgemeiner Fehler
WRITE_PROTECT 13 Es wurde versucht, auf eine schreibgeschützte
Diskette zu schreiben.
MEDIA_CHANGE 14 Seit der letzten Schreiboperation wurde die
Diskette gewechselt.
UNKNOWN_DEVICE 15 Das angesprochene Gerät ist dem Betriebssystem
unbekannt.
BAD_SECTORS 16 Beim Formatiervorgang wurden defekte Sektoren
entdeckt.
INSERT_DISK 17 Eine andere Diskette muss eingelegt werden.
Tritt nur auf, wenn Laufwerk B: angesprochen
wird, ohne angeschlossen zu sein. In diesem
Fall wird der Benutzer aufgefordert, Diskette
B: in das erste Laufwerk einzulegen.
EINVFN 32 Unbekannte Funktionsnummer.
EFILNF 33 Datei nicht gefunden.
EPTHNF 34 Angesprochener Ordner nicht gefunden.
ENHNDL 35 Keine File-Handles mehr (zu viele Dateien
geöffnet).
EACCDN 36 Zugriff nicht erlaubt.
EIHNDL 37 Die Handle-Nummer der Datei war nicht korrekt.
ENSMEM 39 Nicht genügend Speicher vorhanden.
EIMBA 40 Die Adresse des Speicherblocks war nicht
gültig.
EDRIVE 46 Die Laufwerksbezeichnung war ungültig.
ENMFIL 49 Es können keine Dateien mehr geöffnet werden.
ERANGE 64 Bereichsfehler.
EINTRN 65 Interner Fehler im GEMDOS
EPLFMT 66 Das angesprochene Programm hat nicht das
korrekte Format, um geladen zu werden.
EGSBF 67 SetBlock-Operation misslungen.
Übrigens: Der "Fehler -69", der vom MagiC-Kernel ausgegeben wird, bedeutet nichts anderes als "68000-Exception" und besagt, dass ein Fehler aufgetreten ist und dieser in Form von Bomben signalisiert wird.
Andere Hypertexte dazu (nicht Teil dieser Distribution):
Bilder:
Formatname Extension Größe Auflösung (Farben) Degas *.PI1 *.PC1 ????? 320 x 200 (16) Degas *.PI2 *.PC2 ????? 640 x 200 (4) Degas *.PI3 *.PC3 ????? 640 x 400 (2) Degas *.PI4 307.200 320 x 480 (256) Degas *.PI5 ????? 640 x 480 (16) Degas *.PI6 ????? 1280 x 960 (2) Degas Block *.BL1 ????? 320 x 200 (16) Degas Block *.BL2 ????? 640 x 200 (4) Degas Block *.BL3 ????? 640 x 400 (2) Doodle *.DOO *.PIC 32.000 640 x 400 (2) Draw *.BIG ????? 640 x 800 (2) Enhanced Simplex *.ESM beliebig beliebig (2,GS,TC) GEM-Image/XIMG *.IMG beliebig beliebig (2,>2) GIF *.GIF beliebig beliebig (2,16,256) IFF *.IFF beliebig beliebig Joint Picture Expert Group *.JPG beliebig beliebig (TC,GS) Neochrome *.NEO ????? 640 x 400 (2) Paintbrush *.PCX beliebig beliebig (2,16,256) Portable Network *.PNG beliebig beliebig Graphics Printing Press *.CPG ????? 640 x 400 (2) Printing Press Block *.SET ????? 640 x 400 (2) Showtime *.STP ????? 640 x 400 (2) STad *.PAC *.PIC ????? 640 x 400 (2) STad Block *.PUF ????? 640 x 400 (2) Targa *.TGA beliebig beliebig TIFF *.TIF beliebig beliebig Windows Bitmap *.BMP beliebig beliebig (2,16,256,TC)
Dateien:
Formatname Dateiname Typ Accessory *.ACC *.ACX Programm ASCII *.ASC Daten ASCII-Text LIES.ES Dokument ASCII-Text LIESMICH Dokument ASCII-Text READ.ME Dokument ASCII-Text README Dokument ASCII-Text format. *.TXT Dokument CPX-Modul *.CPX *.CPZ Programm Enkodierung *.ENC Daten Font *.FNT Daten GEM-Applikation *.APP *.APX Programm GEM-Font *.FNT Font GEM-Programm *.PRG *.PRX Programm GEM-Resource *.RSC Daten HTML *.HTM *.html Hypertext Infodatei *.INF Daten Klemmbrett-Export SCRAP.* Daten Konfiguration *.CFG Daten papyrus BASE *.PB Datenbank papyrus WORD *.PAP Dokument papyrus-Backup *.PBK Backup papyrus-Backup *.PB[1-9] Backup php/HTML *.php4 *.php4 Hypertext PIRATES-Save *.PIR Daten Postscript *.PS Dokument PPM II-Drucker *.PPP Daten PPM II-Füllmuster *.FIL Daten Printing Press Briefkopf *.BRK Daten Printing Press Label *.LAB Daten PS Doc. Format *.PDF Dokument Pseudofont *.PF Daten Rich Text Format *.RTF Dokument Server Side Include (HTML) *.STM *.shtml Hypertext SIGNUM!-Font *.E24 *.P9 *.P24 Font Silent Service II-Save *.SAV Daten SPACOLA-Save *.PLY Daten Speedo-Font *.SPD Font Standard-Backup *.BAK Backup TOS Takes Parameter *.TTP Programm Truetype-Font *.TTF Font Upload-Info *.UPL Dokument Upload-Info FILE_ID.DIZ Dokument Wordplus/Word *.DOC Dokument
Externe Quellen (nicht Teil dieser Distribution):
GRAFFORM.HYP - Grafikformate-Sammlung
AUTO-Ordner-Programme
Die Programme im AUTO-Ordner haben im aktivierten Zustand stets die Endung PRG, im deaktivierten heißen sie oft ".PRX". Der AUTO-Ordner liegt auf einer bootbaren Partition und heisst AUTO. Mögliche Pfade wären also:
C:\AUTO\ D:\AUTO\ E:\AUTO\ ...
Im Folgenden sind nur die Dateinamen der Programme
ohne Extension angegeben, ihre Namen, Version und Funktion stehen dahinter,
in Klammern jeweils zusätzliche Erläuterungen, CPX-Module
oder Konfigurationsdateien.
TSR heisst im Übrigen "Terminate and Stay Resident" und
bedeutet soviel wie "bleibt beim Warmstart im Speicher". Sinn solcher
Programme ist es, z.B. einen Cookie zu installieren
oder einen Zeiger auf eine Struktur dauerhaft anzulegen.
Datei Name Ver. Funktion
MC_RESET midicom-Reset 1.0 midicom-Schnittstelle resetten
XBOOT XBOOT 3.10 Bootmanager/-selektor für die Auswahl
von AUTO-Ordner-PRGs, ACCs und CPXen.
Nicht Y2K-fähig, patchbar.
(SETS.DAT, XBOOT.CFG, LINK.DAT)
MAGXBOOT MagiC-Booter 1.0 Lädt C:\MAGIC.RAM in den Speicher und
löst dann einen Warmstart aus.
MAGTOROM MagiC to ROM 1.0 Schützt den MagiC-Kernel auf allen
Atari-Rechnern mit 030-Prozessor,
also TT und Falcon sowie PAK.
AUTOMORE AutoMore 1.0 More-Funktion für den AUTO-Ordner
CHK_OFLS CheckOpenFiles 1.0 Überprüft ständig, ob ein Programm auf
eine Datei zugreifen will, die schon
von einem anderen Prg. geöffnet ist
und gibt dann eine Fehlermeldung aus.
Diese Funktion übernimmt MagiC ab
Version 4.
CKBD ComposeKbd. 1.0 1) Mausbeschleuniger (MOUSE.CPX)
2) Compose-Programm (CKBD.CPX)
HUGO HuGO! 1.05 System-Fontselektor; steht unter MagiC
auch noch auf eine andere Weise zur
Verfügung, da hier FFE.APP
(APPS-Ordner) ständig laufen kann und
i.A. auch per Env.-Variable
$FONTSELECT definiert ist.
(HUGO.INF, .CNF, .SET; XFSL.OVL)
LIBERTY Liberty 1.31 spez. Library für Freedom2, das nur
mit der Liberty läuft. Versionen des
MagiC-Configurator vor 1.25 hatten
in diesem Zshg. Probleme.
METADOS MetaDOS 1.0 CD-ROM-Treiber (CONFIG.SYS, *.BOS,
*.DOS)
NOSYSTEM No|System 1.04 Oberflächen-Lib. für WordPlus 5;
sollte unter Multitasking parallel
bzw. nach dem AUTO-Ordner gestartet
werden, da die Einstellungen sonst
nicht gültig werden.
(C:\NOSYS\)
NVDI NVDI 5.00 Fonts und VDI-Beschleunigung;
ist für alle Programme (außer
WordPlus) nötig, die Vektor- und
Bitmapfonts verarbeiten. Bspl.:
CAB, papyrus, PixArt, ...
Hält man beim Laden von NVDI beide
Shift-Tasten fest, wird es nicht
initialisiert. (NVDICONF.CPX,
NPRNCONF.CPX, NCACHE.CPX)
SECURE Secure 1.0 Hilfsprogramm für JML-Snapshot
MC_DRV_C midicom-Driver 1.0 Treiber für midicom-Schnittstelle (siehe Doku)
ENVIRON Environment 1.0 Environment-Setter für Single-TOS
(ENVIRON.DAT)
ICFS IconifyServer 1.00 Iconify-Server für Single-TOS.
Unter MagiC gehört ICFS in den
APPS-Ordner. (ICFS.CPX)
MC_M_M_X midicom-SST. 1.0 midicom-Schnittstellentreiber. midicom
läuft nur mit einem der Schnitt-
stellentriber (MC_*).
WDIALOG WDIALOG 2.04 Single-TOS-Lib. für Prg.s wie jinnee.
Ist unter MagiC ab V6.0 nicht mehr
nötig, da hier dessen Funktionen im
MagiC-Kernel integriert sind.
DAWNAUTO BeforeDawn 1.0 TSR für Before Dawn, den Bildschirm-
schoner.
GI030 GhandiInstall 1.0 TSR für Ghandi, den Bombenexperten.
MAGICOOK MagicCookie 1.0 TSR für TrueMagic, die Shared Library.
(MAGICOOK.INF)
MAGNUMST MagnumST 1.0 Initialisiert den FastRAM-Speicher
der MagnumST-Karte.
PETRA Petra 1.0 Erlaubt Paula, auch auf einem ST, der
ja keinen DMA-Sound hat, über den
YAMAHA-Chip Sound auszugeben (mit
niedrigeren Sampleraten)
TRAPPER Trapper 2.0 Erlaubt "saubere" Systemeingriffe
(wird von Programmen wie KeyTab,
MenuBar oder KeyWatch genutzt)
KEYWATCH KeyWatch 1.0 Ermöglicht Control-Alt-Shortcuts
im Zusammenhang mit jinnee
SPICADRV Spica Driver 1.0 TSR für Spica
ALICE Alice 1.1 Macht unter MagiC alle Programme zu
Iconify-Clients. (ALICE.CPX)
BIGSCRN BigScreen 1.0 Legt bei der GEM-Initialisierung einen
virtuellen Bildschirm an, über den man
mit der Maus scrollen kann. Hält man
beide Shift-Tasten fest, wenn
BigScreen geladen wird, kann man die
Größe des virt. BS.s in festgelegten
Pixelintervallen angeben.
CHANGES Changes 1.0 TSR für die EASE, das dafür sorgt, dass
für Laufwerke der freie Speicher
ermittelt werden kann.
LEDPANEL LED-Panel 1.0 Schafft am rechten oberen Bildschirm-
rand (Menüzeile) eine Art LED-Zeile,
an der man ablesen kann, welche
Laufwerke gerade angesprochen werden.
Da das Programm nicht das XSSI-
Protokoll unterstützt, schreibt es
seine Ausgaben auch bei aktivem
Bildschirmschoner (Before Dawn) auf
den Schirm. (LEDPANEL.CPX)
SHBUF ShellBuffer 1.0 Vergrößert den Shellpuffer des
Newdesks (das ist der Standard-Atari-
ROM-Desktop), so dass nun auch eine
längere NEWDESK.INF korrekt erkannt
wird. Läuft nur mit GEM im Speicher
(z.B. mithilfe GEMRAM angelegt).
TRASH Trash 1.0 Verhilft zur zweifelhaften Ehre eines
Win95/NT-Papierkorbs. Kann man aber
auch während des Betriebs per CPX
abschalten. Die gleiche Funktion über-
nimmt übrigens auch ein Feature von
jinnee. (TRASH.CPX)
GEMRAM GEMRAM 1.2 Kopiert das GEM aus dem ROM in den
Speicher (kein Speicherschutz per
PMMU!), damit Programme wie WINX oder
SHBUF das Speicher-GEM patchen können.
Nebenbei kann man auch ein Environment
neu installieren.
(ENVIRON.DAT)
WINX WINX 3.2 b WINX ist das ultimative, aber
speicherfressende Ungeheuer für
Single-TOS-Fanatiker. Der Großteil
seiner Funktionalität ist jedoch schon
in MagiC integriert (mehr Fenster,
Backdropping, Window-Shading, ...)
(WINX.CPX)
XBSTART XBOOT-Starter 1.0 Sorgt unter alten TOS-Versionen
(< TOS 1.4) dafür, dass ein GEM-
Programm direkt "von der Oberfläche
weg" gestartet werden kann. Geht unter
neueren TOSen sowieso.
BGH BubbleGEM-Help 1.0 neues BubbleGEM-TSR (RSM 2.2)
MINT(NP) MiNT 1.12 MiNT is not TOS. Heisst MINTNP,
wenn die Memory Protection ausge-
schaltet ist. (MULTITOS.CPX)
DRVIN Drvin 1.0 HSMODEM-Treiber
MFP MFP 1.0 HSMODEM-Treiber
SOCKETS Sockets 1.0 Socket für IConnect
SNDCOOK SoundCookie 1.0 Soundcookie
KEYTAB KeyTab 1.0 Tastatur-Tabellen
MENUBAR Menubar 1.0 tastaturbedienbare Menüs
MAGICSCR MagiC-Screen 1.0 MagiC-Screen für MagiC PC
besser: CDP :-)
Das ist das Menü ganz rechts außen, auch Accessories-Menü genannt.
TrueMagic wird z.B. von STELLA oder dem ResourceMaster (RSM) verwendet; nicht zu verwechseln mit MagiC!
Paula ist ein MOD-File-Spieler. MOD ist ein Soundformat vom Amiga, in dem einzelne Samples zusammengestellt sind.
Die Accessories stehen normalerweise auf der Root eines Bootlaufwerks, so z.B. auf C:\. Per XBOOT/Einstellungen oder MAGX.INF (#_ACC) kann man sie aber auch auf einen anderen Pfad legen. Sie haben die Endung ACC bzw. ACX (deaktiviert).
Im Folgenden sind nur die Dateinamen der ACCs ohne Extension angegeben; Programmname, Version und Funktion stehen dahinter.
Datei Name Ver. Funktion
FREEDOM2 Freedom2 2.05 Dateiselektor und CPX-Kontrollfeld;
Ersatz für [XZ]CONTROL, COPS etc.;
muss zur korrekten Initialisierung
F2KONFIG.CPX finden (in C:\CPX\).
(FREEDOM2.CNF)
JML_SNAP JML-Snapshot 5.1 Snapshot-Programm (Alternate-Help:
Screensave auslösen)
KOBOLD_3 Kobold 3.5 Hochleistungs-Dateikopierer
ST-GUIDE ST-Guide 1.5 Hilfe-Hypertextprogramm bzw. Help-ACC;
Die STG-Tools liegen auf D:\ST-GUIDE\,
die Hypertexte in C:\GUIDES\.
(ST-GUIDE.INF)
CDDA CD-DeskACC 1.4a CD-Spieler
MC_TALK4 mc-Talk 4.0 midicom-Tool (MC_TALK.INF)
MIDI_COM midicom 3.97 Das eigentliche midicom-Programm;
belegt keinen Eintrag im Desk-Menü
(MICO.CPX, MIDICOM.INF)
DAWN Before Dawn 1.25 Before Dawn, der Bildschirmschoner,
ist ganz nebenbei ein XSSI-Server,
kooridiniert also mit anderen
Programmen, ob er sich aktivieren
darf und wann andere Programme
gefälligst keine Bildschirmausgaben
mehr zu machen haben.
CLIPBRD Clipboard 1.0 Hiermit kann man das GEM-Klemmbrett
ein wenig komfortabler bedienen.
GDPS_CD GDPS-PhotoCD 1.0 PhotoCD-Bilder per GDPS-Scannertreiber
"einscannen" (z.B. aus PixArt)
JETFIND JetFind 1.0 "Suchen Sie was?" - Dann JetFind.
Feature: die Ergebnisliste kann aufs
GEM-Klemmbrett exportiert werden,
und das Format festgelegt werden.
TREEVIEW TreeView 1.0 Dieses Programm zeigt die Struktur
eines Laufwerks in Form eines Baum-
diagramms an. Da es das AV-Protokoll
beherrscht, kann man so auch Ordner
durch den AV-Server übergeben lassen
und das Diagramm per GDOS ausdrucken.
Die CPX-Module sind i.A. im Ordner C:\CPX\ zu finden, dieser Ordner kann sich aber auch an anderer Stelle befinden. Programme, die diese Module verarbeiten können, sind z.B. XCONTROL (Atari-Original), ZControl, COPS und Freedom2. COPS beherrscht auch einen eigenen Modultyp, F2 ebenfalls einen, der sich EPX nennt.
Dateiname CPX-Name Funktion
CLOCK Systemzeit Systemzeit/-datum einstellen
COLOR Farbeinstellung System-Farbpalette einstellen
COMPOSE Keyboard Manager Erlaubt eine Konfiguration des CKBDs, also
der Compose-Tasten/-Art
F2KONFIG Freedom2-Konfig. Konfigurations-EPX für Freedom2
HARDDISK Harddisk-Info Laufwerke-Info: wieviel ist frei?
ICFS ICFS Config ICFS-Konfiguration
KONFIG CPX-Konfig. CPXe konfigurieren (Farben, Namen)
MAGXCONF MagiC-Konfig. MagiC konfigurieren
MAUS Doppelklick Doppelklick-Tempo einstellen
MODEM Serielles Serielles (Modem-Ports)
NPRNCONF NVDI-Treiber NVDI-Treiber (GDOS-Druckerkonfiguration)
NVDICONF NVDI NVDI konfigurieren
PRINTER Drucker Paralleles (Druckerport)
SI Systeminfo freier Speicher ST-/TT-RAM, TOS-Version,
Blitter/Warnton an/aus
TASTATUR Tastatur Tastatur-Repeat, -verzögerung einstellen
TMCNF Konfiguration TrueMagic konfigurieren
WINCOLOR Fensterfarben Fensterfarben einstellen
ALICE Alice-Manager Alice konfigurieren
CLOCKCOL Clock ACC Colors Clock (APPS-Ordner) -Farben einstellen
CONVERT Zahlen-Konverter Zahlen Hexadezimal<->Dezimal konvertieren
DESKINF Desktop sichern NEWDESK.INF sichern (aus einem Programm)
FORMAT Disk-Formatter Disketten formatieren/initialisieren
HUSHICTL Schreibschutz Laufwerke schreibschützen
HUSHIERR Letzter Fehler Letzten HuSHI-Fehler ausgeben
LEDPANEL LEDPANEL LEDPANEL konfigurieren
LINES The Lines! Grafikdemo
MICO MIDI_COM 3.97 midicom konfigurieren
MONOLUPE Mono Lupe Eine s/w-Lupe am Mauscursor
MOUSE Mouse Control CKBD-Mausbeschleuniger konfigurieren
MULTITOS MultiTOS Config MultiTOS mit MemoryProtection? (benennt
ggf. \AUTO\MINT.PRG in MINTNP.PRG um)
NCACHE Fonts & Caches NVDI-Fontpfad und -Cache einstellen
SERIAL Serial Ports Serielle Ports konfigurieren
SET_FLG Set _FLG MagiC-"#_FLG" konfigurieren
STOPLOCK Stop&Lock Medien per HuSHI verriegeln
TRASH Trash Utility Trash konfigurieren
TRBUBBLE Trouble Bubble! Trouble Bubble konfigurieren
TSLICE MagiC Timeslice MagiC-Zeitscheiben/-Hintergrundpriorität
WINDSCRN WindScreen WindScreen konfigurieren
WINX Fenstervielerlei WINX konfigurieren
BUBBLEGEM BubbleGEM BubbleGEM konfigurieren
Datei Bedeutung
06400400.QED qed: auflösungsabhängige Daten
BUBBLES.INF Bubbles-Konfiguration
cab.inf CAB-Konfiguration
CAB.PRT CAB-Druckerkonfiguration
COPS.INF COPS-Konfiguration
dir.htm(l) Letzte von CAB angezeigte Verzeichnisstruktur
DRAGFONT.INF DragFont-Konfiguration
FIFFI.INF Fiffi-Konfiguration
finder.inf Finder-Konfiguration
FONTNAME.INF FontName-Konfiguration
freedom2.cnf Freedom2-Konfiguration
FREEDOM2.HST Freedom2-History
GANDHI.INF Gandhi-Konfiguration
HTM2GRP.INF HTM2GRP-Konfiguration
ICONS.JIC Icons-Zuordnungen (jinnee)
JINICONS.JCO Icons-Zuordnungen (JIcons)
JINNEE.INF jinnee-Konfiguration
JINNEE.NOT jinnee-Notizzetteldatei
JINNEE.TMP jinnee: Temporäre Konfig.
JOE.INF Joe-Konfiguration
LUNA.CFG Luna-Konfiguration
MGCOPY.INF MG-Copy-Konfiguration
MGNOTICE.INF MG-Notice-Konfiguration
MLTISTRP.INF MultiStrip-Konfiguration
MUPFEL.HST Mupfel-History
MUPFEL.RC Mupfel-RC-Datei
NEWTON.INF Bubbles-Konfiguration
OLGA.INF OLGA-Konfiguration
OLGANSTR.INF OLGAnisator-Konfiguration
PAPYRUS.INF papyrus-Konfiguration
PDLG.QED qed: Druckerkonfiguration
PPM.INF PPM II-Konfiguration
PRINTMON.INF Printmon-Konfiguration
PROFILE Mupfel-profile
QED.CFG qed-Konfiguration
RASN.CFG RationalSounds-Konfiguration
RESULT.HTM CAB-Suchergebnisse
RSM.INF RSM-Konfiguration
RUNNER.INF Runner-Konfiguration
SCRIPTER.INF Scripter-Konfiguration
SED_568.INF SED-Konfiguration
SHOWME.PRT ShowMe-Druckdatei
ST-GUIDE.INF ST-Guide-Konfiguration
Start.hst DocumentHistory des Startbuttons
Start.inf letzte Position des Startbuttons
Start.lnk letzte Sicherung der Aliase auf U:
Start.log Startbutton-Logfile (über AV-Server gestartete Programme
mit Zeitangabe)
START.SET Startbutton-/DirUp-Konfiguration
STELLA.INF STELLA-Konfiguration
STZIP.CFG STZip-Konfiguration
TASKBAR.INF TaskBar-Konfiguration
TTGL.INF Tommis tiny GEM Lib-Konfiguration
TWSM2.INF TWSM-Konfiguration
UDO.INI UDO-Konfiguration
UNLINK.INF UnLink-Konfiguration
VT52.INF VT52-Konfiguration
Im Folgenden nun die Startreihenfolge der AUTO-Ordner-Programme, Accessories und CPX-Module (meine eigene Konfiguration). Die Reihenfolge der Programme ist insbesondere für den AUTO-Ordner sinnvoll, z.T. notwendig, da hier darauf geachtet werden muss, dass ein Programm ggf. ein anderes im Speicher vorfinden muss oder nicht darf. So braucht WINX z.B. GEMRAM, MINT(NP) sollte dagegen stets das letzte Programm sein. Außer natürlich, man benutzt MagiC PC - hier sollte MAGICSCR als letztes Programm ausgeführt werden.
Die Reihenfolge der ACCs ist eigentlich egal; die CPX-Module sollten nur deshalb eine Ordnung haben, damit die häufig gebrauchten Module an vorderster Stelle stehen.
AUTO-Ordner auf C:
MC_RESET.PRG XBOOT.PRG MAGXBOOT.PRG MAGNUMST.PRG XBSTART.PRG ENVIRON.PRG CHK_OFLS.PRG SECURE.PRG MC_DRV_C.PRG HUGO.PRG LIBERTY.PRG METADOS.PRG GI030.PRG NVDI.PRG GEMRAM.PRG WINX.PRG SHBUF.PRG MAGICOOK.PRG NOSYSTEM.PRG CKBD.PRG ALICE.PRG ICFS.PRG DAWNAUTO.PRG PETRA.PRG TRAPPER.PRG KEYWATCH.PRG SPICADRV.PRG TRASH.PRG LEDPANEL.PRG BIGSCRN.PRG METAXBS.PRG XSSINST.PRG RASNAUTO.PRG DDD-STEP.PRG MENUBAR.PRG SET_HD.PRG IFUSION.PRG DRVIN.PRG MFP.PRG SOCKETS.PRG MINT.PRG WDIALOG.PRG
ACCs auf C:
FREEDOM2.ACC ST-GUIDE.ACC KOBOLD_3.ACC MIDI_COM.ACC DAWN.ACC JML_SNAP.ACC TREEVIEW.ACC MC_TALK4.ACC CLIPBRD.ACC CDDA.ACC FORMULA.ACC FREEGEM.ACC PAULA.ACC JETFIND.ACC RASN.ACC BUBBLES.ACC GEMJING.ACC AUTOPARK.ACC COPS.ACC
CPXe auf C:
HARDDISK.CPX FORMAT.CPX NPRNCONF.CPX TSLICE.CPX DESKINF.CPX HUSHIERR.CPX STOPLOCK.CPX HUSHICTL.CPX WINX.CPX ALICE.CPX TMCNF.CPX MICO.CPX LEDPANEL.CPX MAGXCONF.CPX BUBBLE.CPX WINDSCRN.CPX TASTATUR.CPX COMPOSE.CPX MOUSE.CPX CLOCK.CPX WINCOLOR.CPX PRINTER.CPX KONFIG.CPX NVDICONF.CPX F2KONFIG.CPX SERIAL.CPX SI.CPX MAUS.CPX ICFS.CPX MULTITOS.CPX CLOCKCOL.CPX TRASH.CPX CONVERT.CPX MONOLUPE.CPX LINES.CPX SET_FLG.CPX NCACHE.CPX BUBBLGEM.CPX CADANCE.CPX HDDRCONF.CPX ZIPCTRL.CPX COLOR.CPX
Kürzel Steuertaste ^ Control Alt Alternate Sh Shift Allgemein: ^Q Programm beenden (Ausnahme: VT52: Alt-Q) ^U oberstes Fenster schließen (Ausnahme: VT52: Alt-U) ^W Fenster wechseln (Ausnahme: VT52: Alt-W) ^Y Zeile ausschneiden ^X Block/Objekt ausschneiden ^C Block/Objekt kopieren ^V Block/Objekt einfügen (Ausnahme: VT52: Alt-V) ^S speichern ^M speichern als/unter ^O öffnen ^A alles selektieren ^F suchen/finden (ggf. suchen&ersetzen) ^G weitersuchen ^I Informationen ^P drucken Help Hilfe Undo Undo/rückgängig machen Clr/Home zum Anfang Sh-Clr/Home zum Ende
MagiC:
Alt-^Del Shutdown
Beim nochmaligen Betätigen dieser Tastenkombination wird
ein Warmstart durchgeführt, also z.B. während des
Shutdowns, aber auch, wenn z.B. ein Shutdown abgebrochen
wurde (was ja mit dem alternativen ShutDown, aktuelle
Version 1.6, von Alexander Barton möglich ist).
qed, Everest:
HELP Onlinehilfe (ST-Guide): Wort beim Cursor wird als Referenz in
allen Hypertexten gesucht (Genauer: in ALL.REF)
jinnee:
Alt-Sh-Q Shutdown
AVSERVER und AV-TEST sind zu finden auf der "whiteline Psi"-CD-ROM im Ordner \SYSTEMS\MAGIC\AVSERVER\.
Lokal bedeutet in diesem Fall, das die Variable(n) nur für den ST-Guide gelten. Allerdings können andere Programme (wie STool oder der HCP) weiterhin diese Variablen abfragen.
Das $-Zeichen muss sein, damit der ST-Guide diese Variable in Hypertexten per "@{... system ...}" ansprechen kann. Auf diese Weise können also auch andere Variablen definiert werden.
Da der Remarker Shareware ist, kommt immer eine "Erinnerung", außerdem wird er bei jedem ST-Guide- Aufruf neu in den Speicher geladen. Daher, weil unnütz: weg damit, auskommentieren!
"vt52" muss angegeben werden, wenn MORE.TTP (Teil der Gemini-Distribution, zeigt Manual-Pages an) die Eigenschaften des Console-Fensters von Gemini bzw. des VT52-Fensters, also z.B. Invertieren, optimal nutzen soll.
Bei Programmen, die die Independent JPEG-Libraries nutzen, kann man mit der Environment-Variable JPEGMEM wahre Wunder in Bezug auf Geschwindigkeit bewirken.
Die Flut an Environment-Variablen lässt einen schnell den Überblick verlieren. Daher nun eine Aufstellung der wichtigsten für MagiC und Single-TOS. Diejenigen, die nur unter Multitasking von Bedeutung sind, werden durch einen Stern (*) gekennzeichnet. Selbstverständlich müssen Strings, die Leerzeichen enthalten, gequotet werden!
So werden die Variablen definiert:
Datei Definition
MAGX.INF #_ENV <Variable>=<Wert>
ENVIRON.DAT/DESKTOP.ENV <Variable>=<Wert>
Mupfel-Scripts lokal: setenv <Variable> <Wert>
global: export <Variable>=<Wert> oder
export <Variable> (für bereits gesetzte lokale
Variablen).
So werden Variablen abgefragt (siehe: Dollar)
$<Variable>; u.U. auch ${<Variable>}, $(<Variable>), "$<Variable>"
Variable beispielhafte Werte Beschreibung
PATH ;C:\;C:\HOME\;... Das Semikolon am Anfang ist nötig,
um einen allgemeinen TOS-Fehler
auszugleichen. Will man den
aktuellen $PATH-Inhalt übernehmen
und ergänzen, so muss man als Wert
$PATH;... angeben.
HOME C:\HOME\ Home-Verzeichnis (System-Defaults)
TMP C:\TEMP\ Pfad für temporäre Dateien
QED D:\EDITOR\QED\ Pfad zum qed (ASCII-Editor)
EVEREST D:\EDITOR\EVEREST\ Pfad zum Everest (ASCII-Editor)
SCRAPDIR C:\CLIPBRD\ Pfad des GEM-Klemmbretts
SHELL C:\MUPFEL\MUPFEL.TTP Pfad oder Definition der Shell
STARDATE_K 270,170 Koordinaten für StarDate
*DIRDIR C:\DIRUP\ Pfad für die DirUp-Tools
*PROMPT $p$g Prompt für MCMD (MagiC-Shell)
*KOBOLD_PATH D:\HARDDISK\KOBOLD35\ Pfad zum Kobold
*FONTSELECT D:\SOFTWARE\FFE.APP Fontselektor (Applikation!)
*OLGAMANAGER C:\OLGA\OLGA.APP Pfad zum OLGA-Manager
*BUBBLEGEM C:\BUBBLE.APP Pfad zum BubbleGEM-Server. Da
nur wenige Programme das
Nachstarten des Servers
unterstützen, ist das Parallel-
starten (APPS-Ordner ) sinnvoller.
*AVSERVER JINNEE oder MAGXDESK Damit Programme wie DirUp,
Appline, SMU etc. den AV-Server
(z.B. jinnee) finden.
SDMASTER C:\...\SHUTDOWN.PRG ShutDown-Master (ShutDown)
FINDER D:\SUJI\SUJI.GTP Sucher für MultiStrip
TTGLCONF C:\...\TTGLCONF.APP TTGL-Config.
COLOR_SELECT C:\...\COLORS.APP Colors-Selektor
Andere:
VOKABEL_EDIT D:\EDITOR\QED\QED.APP Vokabel-Editor
TOOLDIR C:\TOOLS\ Pfad zu den Systemtools
ASCEDIT D:\EDITOR\QED\QED.APP ASCII-Editor
JPEGMEM 4m JPEG-Cachespeicher (wird von
einigen Programmen ausgewertet)
Indirekt gesetzte Variablen (z.B.: ST-Guide, Mupfel):
ST-Guide:
Die Konfiguration des ST-Guide befindet
sich in der Datei ST-GUIDE.INF. Die Variablen darin werden als lokales Envrionment
gesetzt und stehen auch anderen Programmen wie STool, Katmaker, RefCheck etc.
zur Verfügung. Die lokal geltenden
ST-Guide-Variablen werden mit # deaktiviert
und bei Schaltern mit 1 gesetzt. Die Zuweisung erfolgt per Variable=Wert.
Für den verwendeten Font gilt: da der ST-Guide Tabellen mihilfe einfacher Einrückungen formatiert, ist zum ordnungsgemäßen Anzeigen von Tabellen ein unproportionaler (fixed-pitch) Font zu benutzen, zumindest aber sollte der alternative "X-Font " unproportional sein.
Variable beispielhafte Werte Beschreibung
HYPFOLD C:\GUIDES\ Guides-Ordner
PATHS C:\GUIDES\ REF-Ordner (mehrere Werte nach
PATH-Trennung erlaubt)
TXT; C; ... D:\GEMVIEW\GEMVIEW.APP Zuweisung von Extensionen auf
Anzeigeprogramme
EXTVIEW D:\GEMVIEW\GEMVIEW.APP allg. Anzeigeprogramm (Rest)
HYPTOP C:\GUIDES\KATALOG.HYP Katalog/Standard-Hypertext
REF C:\GUIDES\ALL.REF Datei zum Auffinden von Begriffen
FONT 122,10 Normale Schrift (ID, Größe)
XFONT 99,9 Alternativ-Font (ID, Größe)
TXTCOLOR 1 Farbe für den normalen Text
REFCOLOR 4 Farbe für Verweise
BCK3D 1 Wenn 1, dann Hintergrund grau,
sonst weiss
NOREFBOX 1 Wenn 1, dann keine Box bei der
REF-Suche öffnen
RIGHTBACK 1 rechte Maustaste = zurück
BACKWIND 1 Fenster im Hintergrund bedienbar
TXTOFFSET 5 Abstand der ersten Textzeile von
der Iconleiste
MARKFILE C:\GUIDES\MARKEN.DAT Die Markendatei
REMARKER D:\ST-G..\REMARKER.PRG Pfad zum Remarker
REFONLY 1 Mausklicks führen nur auf
Verweisen zu einer Aktion
HCP D:\ST-GUIDE\HCP.TTP Pfad zum HCP
HYPFIND D:\ST-GUIDE\HYPFIND.TTP Pfad zum HypFinder
PRINTER C:\DRUCKER\DRUCKER.APP Pfad zu einem beliebigen Programm,
das eine reine ASCII-Datei mit dem
Inhalt einer Seite bzw. Zeile aus
einem Hypertext auf dem GEM-
Klemmbrett vorfindet (SCRAP.TXT).
Daher können auch keine Attribute
beim Ausdruck übernommen werden.
TABSIZE 4 Tab-Expansionswert
ARROWPATCH 1 Arrow-Patch, unter TOS 3.06/MagiC
unnötig
WINSIZE 0,0,640,380 Std.-Fenstergröße in Pixeln
(X-Start,Y-Start,Breite,Höhe)
DEFHYP C:\GUIDES\SYSHELP.HYP Standard-Lade-Guide
HCP_OPT +zz Optionen für den HCP (+zz
bedeutet: für alle compilierten
Guides REF-Dateien anlegen)
HYPTREE_OPT Optionen für HypTree
$STOOL D:\ST-GUIDE\STOOL.TOS ($!): STool-Pfad (STool erstellt
den Katalog)
Die Mupfel-Variablen werden mit # deaktiviert. Die Zuweisung erfolgt per Variable=Wert.
Variable beispielhafte Werte Beschreibung
MUPHOME C:\MUPFEL\ Mupfel-Verzeichnis
ETCDIR {MUPHOME}\ETC\ ETC-Verzeichnis
TERM vt52; atari Terminal-Art
DRIVEMAP CDEF angeschlossene Laufwerke (für die
"alle"-Funktion von Tools wie "df"
und "du")
BLOCKSIZE 1024 Auch für "df"/"du", durchschnitt-
liche Blockgröße der Laufwerke
CDPATH "c:\;d:\;e:\;f:\;..;." Pfade, die bei "cd" betrachtet
werden
PS<x> "%p> " Prompts (x=Priorität, z.B. PS1 für
den normalen Prompt). Mit "%"
eingeleitet werden Variablen und
Schalter (Bspl.: %i...%I=Invers an
... aus; %p/%P=Pfad klein/groß)
SUFFIX "prg,gtp,app,tos,ttp" Extensions ausführbarer Programme
GEMSUFFIX "prg,gtp,app,acc" Extensions von GEM-Programmen
MANPATH ${MUPHOME}man\ Pfad der Manuals für Mupfel/Tools
OPTIONPATH ${MUPHOME}man\options\ Pfad mit den Optionen-Manuals
LANG german Sprache (für die Mupfel)
GEMDEFAULT s.u. Defaults für GEM-Programme
TOSDEFAULT s.u. Defaults für TOS-Programme
OPT_PRGNAME_EXT x:y PRGNAME_EXT entspricht hierbei
Name und Extension eines Pro-
grammes, dessen Einstellungen vom
Standard (Siehe auch: TOS-/GEMDEFAULT)
abweichend konfiguriert werden.
HISTFILE ${HOME}mupfel.hst Datei, in die die History bei
Programmende gesichert wird
zu TOS-/GEMDEFAULT:
Beide Variablen sind bereits vordefiniert, müssen also eigentlich nicht komplett neu definiert werden. Statt dessen muss nur das angegeben werden, was anders sein soll. Das Format gilt übrigens auch für OPT_PRGNAME_EXT.
Jede Anweisung hat das Format [MCBSDWXKO]:[YN]. Dabei bedeuten:
M: Maus anschalten? C: Cursor einschalten? B: Hintergrund grau? S: Argumente auch mit shel_write übergeben? D: Vor Ausführung in das Verzeichnis des Programms wechseln? W: Nur für GEMINI! Sollen TOS-Programme im Console-Fenster laufen? X: Das ARGV-Verfahren benutzen? K: Nach Programmende auf Tastendruck warten? O: "Overlay": Vor Programmstart Mupfel beenden? L: Cursor-Blinken einschalten? (Für TOS-Programme)
Mit "Y" hinter dem Doppelpunkt werden die Funktionen aktiviert, mit "N" nicht. Wenn eine solche Variable nicht existiert oder nicht alle Anweisungen angegeben sind, werden folgende Defaults angenommen:
GEM-Programme: M:Y,C:N,B:Y,S:Y,D:Y,W:N,X:Y,K:N,L:N TOS-Programme: M:N,C:Y,B:N,S:N,D:N,W:Y,X:Y,K:N,L:N
OLGA
OLGA (Object Linking for GEM Applications) wird von qed,
CAB, Phoenix,
papyrus und PixArt unterstützt. Der Sinn dieses Protokolls ist folgender:
Bearbeitet man z.B. gerade eine Datenbank in Phoenix
, und will man dabei in eine Eingabemaske einen längeren Text eingeben,
so kann man durch Doppelklick den OLGA-Editor (kann in der OLGA.INF
konfiguriert werden; Beispiele hierfür wären qed
oder Everest) starten, über den man eine temporäre Datei im Temp-Verzeichnis
editieren kann, die einen ggf. schon existierenden Text (aus dem Feld der Eingabemaske)
enthält. Sobald man nun speichert, wird dieser Text automatisch an Phoenix
übergeben, so dass im Feld der Eingabemaske der geänderte Text erscheint.
Dieses Verfahren wird über eine gemeinsame Datei abgewicklt, in diesem
Beispiel also z.B. C:\TEMP\TEMP0000.TMP. Bei OLGA muss immer eine Datei benutzt
werden, weil sie das Bindeglied in der Kette zwischen den beteiligten Programmen
darstellt.
Mögliche andere Kombinationen sind z.B.:
OLGA-Client OLGA-Server Möglichkeiten CAB qed/Everest Quelltext anzeigen/editieren Phoenix (Man.) qed/Everest Feldinhalt editieren (über Temp) Phoenix (Des.) PixArt Bild bearbeiten papyrus PixArt Bild bearbeiten
OLGA-Client
Ein OLGA-Client ist eine Applikation genau dann, wenn sie Objekte (also z.B.
Text, Bilder), die vom OLGA-Client bereitgestellt werden, einbindet bzw. verarbeitet.
Liste von OLGA-Clients:
Phoenix, CAB,
papyrus
OLGA-Server
Ein OLGA-Server ist ein Programm genau dann, wenn es die Daten, die es erzeugt
(also z.B. Text, Bilder), anderen Applikationen per OLGA zur Verfügung
stellt.
Liste von OLGA-Servern:
qed, Everest, PixArt
DHST-Protokoll
Das DHST (DocumentHistory)-Protokoll wurde von SMU eingeführt und ist ein
Äquivalent zum Win95-Protokoll zum Sammeln von per Microsoft-Programmen
geöffneten Dokumenten. Aktuell unterstützen dieses Protokoll nur qed,
CAB, Texel, papillon und Joe als Client;
SMU und MultiStrip (ab V1.3) als Server. Die Dokumente, die per DHST-Protokoll
gesammelt wurden, stehen in SMU zur Verfügung, wenn man /documents
gesetzt hat.
SE-Protokoll
Das SE-Protokoll, das aktuell nur von qed,
der MM2-Shell, Chatwin und der PC-Shell unterstützt wird, dient einer direkten
Kommunikation zwischen einem ASCII-Editor und einer Entwicklungsumgebung unter
Multitasking. Sinn der Sache ist es, aus dem Editor heraus z.B. ein "Compile"
oder "Make" zu starten, und umgekehrt aus der Entwicklungumgebung
heraus direkt den Editor z.B. mit einer Fehlerzeile zu versorgen, so dass dieser
sofort an die Stelle des Abbruchs gehen kann.
Das AV-Protokoll und die VA_START-Nachricht
Die VA_START-Methode hat sich mittlerweile zu Quasi-Standard für Parameterübergabe
an bereits parallel laufende Applikationen entwickelt und wird daher von vielen
Programmen unterstützt. Die Methode ist Teil des AV-Protokolls, das ursprünglich
von Gemini stammt. Um alle Eigenheiten und Vorteile diese Protokolls nutzen
zu können, muss der Desktop dieses unterstützen. In vollem Umfang
können dies z.Zt. nur jinnee und Thing;
Gemini selbst wird ja nicht mehr konsequent weiterentwickelt. MagiCDesk unterstützt
die meisten und wichtigsten Aufrufe, die EASE verhält sich ähnlich.
Einige häufiger anzutreffende Nachrichten sind die folgenden (Auszug aus
ST-GUIDE.HYP):
* VA_START: (0x4711) APP -> ACC: "erwache aus deinem Schlaf und beginne mit der Arbeit"; ACC -> APP: evtl. AV_ACCWINDOPEN, nachdem das Fenster geöff- net und die evtl. angegebene Datei geladen wurde. Falls eine Kommandozeile angegeben wurde und sich mehr als ein Argument darin befindet, so wird alles ab dem ersten Leerzeichen als Name der anzuzeigenden Seite interpretiert. Laut AV-Doku müssen alle Dateinamen in Großbuchstaben und mit vollständigem Pfad angegeben werden. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen und trotzdem zuzulassen, dass die aufrufende Applikation nicht weiss, wo sich der Hypertext befindet, wurde als Spezialfall das 'Laufwerk' "*" implementiert: Angabe von "*:\AES.HYP" veranlasst den ST-Guide, die Datei AES.HYP auf allen angegebenen Pfaden zu suchen. Aufruf mit 'C:\AES.HYP appl_init' würde also AES.HYP laden und daraus die Seite <appl_init> anzeigen. Aufruf mit 'C:\AES.REF appl_init' würde den Begriff <appl_init> in der Datei AES.REF suchen und im Erfolgsfall die Datei AES.HYP laden und daraus die Seite anzeigen, in der das gesuchte Symbol definiert wurde. Aufruf mit 'C:\AES.HYP' würde die angegebene Datei laden und die erste Seite aus ihr darstellen. Aufruf mit 'appl_init' würde diesen Begriff in der durch 'REF' angegebenen Datei suchen und die passende Seite aus der betreffenden Datei darstellen * VA_DRAGACCWIND: (0x4725) APP -> ACC: "es wurde eine Datei auf eines deiner Fenster gezogen, hier hast du den Pfad"; der Guide lädt daraufhin die so angegebene Datei und zeigt sie im Fenster an. Auch hier muss der vollständige Zugriffspfad angegeben werden. * AV_SENDKEY: (0x4710) ACC -> APP: "es wurde eine Taste gedrückt, mit der ich nichts anfangen kann, hier hast du sie"; hierdurch wird die Benutzung aller Shortcuts der Applikation ermöglicht, auch wenn das ACC Besitzer des obersten Fensters ist. * AV_STARTPROG: (0x4723) ACC -> APP: "starte mal das in dieser Meldung angegebene Programm mit der ebenfalls evtl. angegebenen Kommandozeile"; Der Guide benutzt diese Meldung für die Ausführung von SYSTEM Anweisungen. Thing und GEMINI unterstützen hier auch die Angabe von nicht ausführbaren Dateien, für deren Endung dann ein Programm gesucht und gestartet wird. APP -> ACC: VA_PROGSTART, wird vom Guide jedoch ignoriert. * AV_ACCWINDOPEN: (0x4724) ACC -> APP: "ich habe gerade ein Fenster geöffnet"; da das Handle dieses Fensters mitgeliefert wird, dient es u.a. dem Zweck, das Window-Cycling der Hauptapplikation auf die Fenster der ACC's auszuweiten oder dem ACC zu melden, wenn Objekte auf eines seiner Fenster gezogen wurden (siehe VA_DRAGACCWIND); * AV_ACCWINDCLOSED: (0x4726) ACC -> APP: "ich habe gerade eines meiner Fenster geschlossen"; Gegenstück zu ACCWINDOPEN. * AV_EXIT: ACC -> APP: "ich melde mich ab - und Tschüss" * AV_PROTOKOLL: ACC -> APP: "hier bin ich"
Nachricht Erläuterung
VA_START Parameterübergabe an bereits laufende Appl. durch
shel_find (es wird auf den 8 Zeichen langen Tasknamen
hin geprüft)
AV_SENDKEY Benötigt ein Programm eine Tastenkombination nicht
bzw. kann es sie nicht auswerten, so gibt es sie an
den AV-Server weiter.
AV_DRAG_ON_WINDOW Quasi-D&D per AV-Protokoll
AV_STARTED Client-Antwort auf AV_START; Signal zum Freigeben
der Adresse der AV_START-Nachricht
AV_PATH_UPDATE Aktualisierungsaufruf für Pfade/Verzeichnisse
Kopierkommandos:
AV_COPYFILE Datei(en) kopieren (verschieben)
AV_DELFILE Datei(en) löschen
AV-Server
Der AV-Server ist meistens ein Desktop, so z.B. jinnee.
Damit er von anderen Programmen als solcher erkannt wird, muss er im Environment
als $AVSERVER eingetragen sein. Die Aufgabe
des AV-Servers ist es, ankommende Nachrichten anderer Programme
zu verarbeiten. Einige Beispiele:
Nachricht Reaktion des AV-Servers
AV_PATH_UPDATE Alle Fenster mit dem übergebenen Pfad werden
aktualisiert.
VA_START Der Parameter wird an das Programm übergeben, das auf
eine vordefinierte Maske passt. Kommmt z.B. "SCRAP.TXT"
an, und ist *.TXT auf qed angemeldet, so wird der
Parameter, also "SCRAP.TXT", an qed per VA_START
weitergereicht. Ggf. muss dazu erst qed gestartet
werden. Ist der Parameter ein Programm, so wird dieses
gestartet (u.U. mit der Konfiguration, die im
AV-Server für dieses Programm eingestellt wurde) und
ihm ggf. mitgelieferte, weitere Parameter übergeben.
AV_COPYFILE, Falls der AV-Server die Nachricht versteht, kopiert/
AV_DELFILE löscht er die Datei/den Ordner etc. (je nach
Parameter). In jinnee kann hierzu z.B. der Kobold
verwendet werden, wenn er auch sonst das Kopieren bzw.
Löschen übernimmt.
AV_DRAG_ON_WINDOW Je nach Ziel des D&D wird etwas anderes getan, also
z.B. Papierkorb->löschen, Laufwerk->kopieren oder
Desktop->Icon ablegen.
Um zu überprüfen, welche Nachrichten der AV-Server beherrscht, kann man das Testprogramm "AV-TEST.APP" aus dem AV-Server-Paket von Alexander Barton verwenden. Hauptbestandteil dieses Pakets ist das Programm AVSERVER , das dafür sorgt, dass der MagiCDesk um einige Funktionen des AV-Protokolls vervollständigt wird. Außerdem unterstützt AVSERVER auch das Fontprotokoll, mit Hilfe dessen man in einem Fontselektor wie HuGO! oder Calvino, aber auch des MagiC-eigenen einen Font per D&D an eine Applikation weitergeben kann, so dass dann auch in MagiCDesk z.B. der Fensterfont leicht umgestellt werden kann.
Das BubbleGEM-Hilfeprotokoll
BubbleGEM (-Hilfe ) ist das, was es suggeriert: ein Hilfesystem
über "Bubbles", also Sprechblasen. Der dafür nötige
Server ist ein Programm, das nur unter Multitasking läuft, da es ständig
im Speicher steht (aber nur sehr wenig davon benutzt) und daher unter MagiC
sinnvollerweise in den APPS-Ordner gehört
(BUBBLE.APP).
Über das zugehörige CPX-Modul kann man diverse Dinge einstellen, z.B.,
ob die Blasen wie unter Windows (rechteckige Kästen) oder wie unter MacOS
(abgerundet, mit Öffnung zum Mauscursor) aussehen sollen, oder, ob sich
die Blasen erst auf Rechtsklick hin oder sofort öffnen sollen.
Das BubbleGEM-Protokoll muss natürlich von der jeweiligen Applikation unterstützt werden. Solche Applikationen (z.B. jinnee, CAB) haben bei umfangreichern Texten eine ausgelagerte Datei namens .BUB oder .BGH , aber weder das Format noch die Extension solcher Dateien ist festgelegt.
Die Bubble-Hilfen erscheinen z.B. in jinnee sowohl um unteren Dialogrand als auch in der Blase, je nach Konfiguration sofort oder nach Rechtsklick.
Das Freedom2-EPX BUBBLE kann seit der
V2.00 die Funktion von BubbleGEM ersetzen. Natürlich sehen die Blasen dann
etwas anderes aus.
Vorteil: auch unter SingleTOS verfügbar
Nachteil: F2 muss installiert sein
BUBBLEGEM.CPX, $BUBBLEGEM
BUBBLE.HYP - BubbleGEM-Doku
GDOS - Schneller Druck und neue Zeichensätze
GDOS ist eine Systemerweiterung und sollte eigentlich Teil des Betriebssystems
werden. Wurde es ganz offensichtlich aber nicht - aber da so gut wie jeder NVDI
hat, hat auch so gut wie jeder GDOS - denn das ist Teil sowohl von NVDI
als auch von SpeedoGDOS (alle Versionen). SpeedoGDOS ist ein reines GDOS-Programm,
NVDI dagegen ersetzt das gesamte VDI durch
schneller Bildschirmtreiber und lässt z.B. unter MagiC
PC Auflösungen > 16 Farben zu.
Das GDOS ist dafür verantwortlich, dass man mehr Fonts, also Zeichensätze,
zur Auswahl hat als den Systemfont mit seinen vier Größen. Dabei
ist zwischen Bitmap- und Vektorfonts einerseits sowie proportionalen und äpuisitanten
(unproportionalen, "fixed-pitch"-, monospaced) Fonts andererseits
zu unterscheiden:
Vektorfonts:
Werden berechnet und besteht aus Vektoren, also Größen- und
Längenangaben anstatt von Pixelbitmaps. Folglich sind sie ohne Qualitätsverluste
skalierbar (z.B. gesondert für Bildschirm und Drucker). Ab MagiC
6 auch für den Systemfont geeignet. Einsatz v.a. in Textverarbeitungen,
HTML-Browsern oder Druckprogrammen. Haben i.d.R. 256 Zeichen nach dem ASCII-Standard,
meist aber mehr (maximal 65536) nach einer speziellen Codierung (Codepage, ISO,
Unicode etc.)
Bitmapfonts:
Enthalten für jedes Zeichen des Zeichensatzes (256 Zeichen nach ASCII-Tabelle)
eine Pixel-Bitmap, also eine Darstellung bezogen auf den Bildschirm
Folge: ungeeignet für Ausdrucke oder Skalierungen.
Einsatzort: Editor, Systemfont (über die ASSIGN.SYS-Datei des GDOS zu installieren;
ab MagiC 6 funktionieren auch alle anderen),
oder sonstige Bildschirmausgaben wie im VT52
- oder CoNnect-Fenster.
Proportional:
Proportionale Fonts haben unterschiedlich breite Zeichen. Deshalb sind sie nicht
für tabulatorformatierte ASCII-Texte geeignet - hier nimmt man monospaced
Fonts. Proportionale Fonts sind natürlich platzsparender, aber da es zu
Beginn der Atari-Zeit nur unproportionale Bitmapfonts und GDOS noch nicht weit
verbreitet war, waren der ST und seine Nachfolger lange Zeit nicht besonders
gut auf proportionale Fonts vorbereitet. Mit MagiC
6 dürfte sich das nun ändern...
Beispiele: So ziemlich alle TrueTypes und Speedo/Type1-Fonts außer Courier
New, Courier SWA oder MS LineDraw.
Unpropotional/"fixed-pitch"/monospaced/äquidistant:
Äquidistant nennt man Fonts wie Courier (-New, -SWA etc.), Gemini oder
T-Mail (und natürlich auch der Standard-Systemzeichensatz). Das besondere
an ihnen ist, dass sie - nicht proportional sind ;-). Stimmt zwar, sagt aber
nicht aus, was sie nun so besonders macht. Das ist nämlich die Tatsache,
dass jedes einzelne Zeichen ihres Zeichensatzes im Wesentlichen genau die gleichen
Ausmaße (also Breite, Höhe, Abstand zum nächsten Zeichen) hat.
Mit solchen Fonts kann man z.B. tabulatorengestützte ASCII-Tabellen brauchbar
anzeigen. Deshalb sollte man für den ASCII-Editor und den ST-Guide
auch immer eine unproprotionale Schrift benutzen.
Auch im HTML-Browser kann man eine unproportionale Schrift angeben, um mit <pre>,
<tt> o.Ä. formatierten Text oder HTML-Formulare korrekt darstellen
zu können. Fontselektoren wie Calvino oder HuGO!
geben einem die Möglichkeit, solche Schriften besonders hervorzuheben,
in HuGO! ist dies z.B. standardmäßig
ein Gleichheitszeichen (=) vor dem Font.
Weiter zu MagiC