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Programm Ver. Genre CAB 2.8 HTML-Browser DirUp 1.00 rechte-Maus-Popup Freedom2 2.05 Fileselektor und CPX-Kontrollfeld GEMJing 1.36 Soundplayer IconCons 1.00 Iconeditor IConnect 1.70 PPP-Connect Jingo 1.04 Geburtstags-Notizzettel jinnee 2.01 Desktop Mupfel 1.a1 b Kommandoshell Phoenix 5.00 Datenbank qed 4.53 ASCII-Editor RSM 3.1 Resource Construction Set (RCS) SCSI-Tools 6.56 Festplattentreiber sed 5.68 Diskmonitor ST-Guide 101296 Hilfe-ACC StartMeUp! 8.00 Startbutton VT52 1.85 VT52-Terminalemulator WordPlus 5.03 Textverarbeitung XBOOT 3.10 Bootselektor MagiC PC-Shutdown 1.00 Shutdown-Ersatz für MPC
AIP: Atari Infopages
CAB ist ein HTML-Browser, sozusagen der Netscape-Navigator/Communicator bzw. Microsoft Internet-Explorer der Atari-Welt. Nun aber einige Worte zur Bedienung:
Unter Normalkonfiguration (Standardwerte) bekommt man mit der linken Maustaste
bei einem längeren Klick in ein Browser-Fenster ein Popup, in dem man Einstellungen
zum aktuellen Fenster bzw. dem Frame unter dem Mauscursor treffen kann. Beispielsweise
kann man also zurück- oder vorwärtsgehen, ein neues Fenster öffnen,
den Quelltext per Editor anzeigen lassen etc. Mit einem Rechtsklick kann man
die Verweise (href) auf der aktuellen Seite per Popup aufrufen. Befindet
sich der Mauscursor beim Rechtsklick über einem solchen Verweis, so kann
man auswählen, was mit dem Link gemacht werden soll. Bsplsw. kann man ihn
in einem neuen Fenster öffnen, lokal
abspeichern oder ins GEM-Klemmbrett kopieren.
Übrigens: Die Icons in der Iconleiste und die Menüpunkte in der Menüleiste
wirken immer auf die gesamte Seite. Wählt man also "Quelltext anzeigen"
bzw. das Text-Icon, so wird bei einer Frameseite die Datei mit der Basis- Framedefinition
angezeigt.
Die Slider der Fenster können mit den Cursortasten bedient werden; zusammen mit Shift wird seitenweise geblättert. Existieren mehrere Frames mit Slidern, so wirken die Cursortasten auf das oberste Frame (zu erkennen am Aussehen eines getoppten Fensters).
Meta-Tags: Das Link-Tag
<LINK> HREF=url
REV=MADE
REL=BEGIN|FIRST|UP|TOP|INDEX|TOC|GLOSSARY|COPYRIGHT|NEXT|
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Zuordnung in CAB:
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Abschließend noch einige Hinweise zu HTML:
Schriftattribute setzt man mit:
Tag Englisch Deutsch
<b> bold Fett
<i> italic Kursiv
<u> underlined Unterstrichen
<hr> horizontal row Trennlinie
<h#> headline Überschrift (#=Größe, #=3: mittlere
Überschriftgröße)
<br> linebreak Zeilenende (mit clear="all" erreicht man, dass der
Text nach diesem Tag unterhalb eines Bildes
angezeigt wird)
<p> paragraph Absatz
Außerdem:
<a href="mailto:user@domain.de">
Hinter mailto: ist kein Doppelslash!
Framesets stehen immer gesondert vom Frameinhalt in einer eigenen Datei, die außerdem nur noch Text enthalten darf, der angezeigt wird, wenn der Browser keine Frames darstellen kann (innerhalb von <noframes> - <body> entfällt bei Framesets und wird völlig durch <noframes> ersetzt, das auch die Attribute wie bgcolor aufnimmt!)
CAB.HYP - CAB-Dokumentation
DirUp ist ein hübsches kleines Utility, das ähnlich wie SMU (Start me Up!) ein geschachteltes Popup bietet. Die Konfigurationsdatei (START.SET) wird von SMU übernommen (liegt dann im $HOME-Verzeichnis) oder kann auch im $DIRDIR-Pfad liegen. Dieser Pfad weist den Weg zu den DirUp-Tools, so z.B. zu "StartUp" (Popup mit den Einträgen) und "Dir" (Laufwerke-Popup) und muss daher unbedingt gesetzt sein. ($AVSERVER auch, diese Variable brauchen aber sowieso schon andere Programme .)
Die entscheidenen Unterschiede zu SMU:
Email Chrisker (Christian Krüger): chris@pace.de
Freedom2 ist sowohl ein Dateiselektor (ähnlich Selectric), der komplett nebenläufig im Fenster verweilt und somit multitaskingfreundlich ist, als auch ein kompletter CPX-Kontrollfeldersatz (XCONTROL ist nicht mehr nötig). Der CPX-Teil des Programms kann auch eine besondere Art von CPX-Modulen, die EPXe (Extended CPX), erarbeiten. Derzeit gibt es davon nur die folgenden:
CPX-Modul Langname Funktion
F2KONFIG.CPX F2-Konfig. Freedom2-Konfiguration
LINES.CPX Lines Linien-Bildschirm
WINDSCRN.CPX WindScreen Echtzeit-Bedienen von Fenstern (rechte
Maustaste)
TRBUBBLE.CPX TroubleBubble Sprechblasenhilfe für F2
MODIFICA.CPX MODificaution MOD-File-Player
BUSBLAST.CPX Busblaster Software-Speeder für den Falcon
CADANCE.CPX Cadance CD-Player
Die Tastaturbelegung (Übersicht)
^ bedeutet "zusammen mit Control"
+ bedeutet "zusammen mit Shift"
TB = Zahlentastenblock
Shortcut Bedeutung
Alt A-Z Laufwerk umschalten
^BS,^Undo Eine Direktory-Ebene zurück
^1-0 1 bis 10 Verzeichnisebenen zurückgehen
^A Alles Selektieren
+^A Selektion Invertieren
^S Dateien selektieren nach Maske
+^S Dateien deselektieren nach Maske
^E Neue Maske eingeben (E wie Extension)
^D Selektierte Dateien löschen
^N Neues Objekt
^I Objekt-Information
+^I Dateien-Zählung bzw. Laufwerks-Infomation
^B Touch
^F An aktuellen Filselektor gebundenen Suchdialog öffnen
(F wie finde)
+^F Ungebundenen Suchdialog öffnen
Tab Objekt-Information ODER Autolocator (Wenn '#SHELLTAB'
gesetzt)
^Tab einmaliger Autolocator (zyklisch, Ordner und Dateien)
+^Tab einmaliger Autolocator (zyklisch, nur Dateien)
^C Momentanen Status ins Klemmbrett sichern
+^C Dateiliste nach Formatstring #NICEFORMAT ins Klemmbrett
^X Dateien auf dem Klemmbrett sichern (mit Verschiebe-
Markierung)
^V Dateien aus dem Klemmbrett kopieren/verschieben
+^V Status aus dem Klemmbrett wiederherstellen
Alt Esc Den geklemmten Pfad auswählen
^TB . Die geklemmte Extension auswählen
^H Sortierung nach Namen (H wie Selectric ;-))
^Z Sortierung nach Datum (Z wie Zeit)
^G Sortierung nach Größe
^T Sortierung nach Endung (T wie Typ)
^K unsortiert (K wie Keine)
^R Sortierrichtung umkehren (R wie Richtung)
^Y Popup der vorhandenen Ext. öffnen (Y wie schön nah an
Control ;-))
^P Pfad-Popup öffnen
^J Sortierungs-Popup öffnen (J wie keine andere Taste mehr
übrig)
+^X Popup der User-Extensions öffnen (X wie eXtension)
^M Datei-Popup (gefiltert) öffnen
+^M Datei-Popup (ungefiltert) öffnen
^< History-Popup (gefiltert) öffnen
+^< History-Popup (ungefiltert) öffnen
^L Drive-Popup öffnen (L wie Laufwerk)
^W Fenster wechseln
+^W Fenster rückwärts wechseln
Alt ^W Globaler Fensterwechsel (nur mit AV-Server)
^Return,^O Selektiertes Objekt öffnen
Alt 1-0 Einen der ersten 10 Benutzer-Pfade auswahlen
+Alt 1-0 Benutzer-Pfad 11..20 auswählen
^TB 1-0 Eine der ersten 10 Benutzer-Extensions wählen
+^TB 1-0 Benutzer-Extension 11..20 auswählen
^TB * *.* als Extension wählen
TB + Entspricht: Crs-Dn+Klick auf 'Ok'
TB - Entspricht: Crs-Up+Klick auf 'Ok'
+Esc,^Esc Verzeichnis neu einlesen
Esc Editfeld löschen
Return,Enter Bedient "Ok" (Wenn ein Ordner selektiert ist, wird er
geöffnet)
+Return,+Enter Bedient "Ok", deselektiert vorher alle Dateien, so das
ggf. der im Editfeld eingegebene Name zum Zuge kommt
^Q,^U,Undo Bedient "Abbruch"
Help Freedom-Info
+Help,^Help Neuen (nicht applikationsgebundenen) Dateiselektor
aufmachen
Alt-^Space aktuellen Dateiselektor/Alert (de-)iconifizieren
^Up,^Dn Scrollpfeile bedienen
Up,Dn Aktuell selektierte Datei wie einen Cursor bewegen
+Up,+Dn Aktuell selektierte Datei wie einen Cursor seitenweise
bewegen
ClrHome Ersten Eintrag im aktuellen Verzeichnis selektieren
+ClrHome Letzten Eintrag im aktuellen Verzeichnis selektieren
Die Funktionstasten F1..F10, Shift-F1..F10 (F11..F20) sind frei belegbar.
# = Zahlenwert für die Position
"-" vor Funktionsbuchstaben: linksbündig
String Wert Dateiname %F Extension %E Extension (2 Zeichen) %X kompl. Dateiname %N Tag %D Monat %M Jahr %Y Größe %P,S Größe oder <Ordner> %K Stunden %h Minuten %m Sekunden %s Archiv-Attribut %A Versteckt-Attribut %H Systemdatei-Attribut %Z Schreibschutz-Attribut %W bereits aufgerufen %T linksbündiger Tabulator %#l rechtsbündiger Tabulator %#r zentrierter Tabulator %c CPX-spezifisches Laufzeit-Indikator %w[ ®] CPX-Name, sonst Dateiname %n Bootinit-Attribut %B Resident-Attribut %J -Attribut %z "Nur setzen"-Attribut %O unbekannt %a,%f,%p; %w
FREEDOM.HYP - Freedom-Dokumentation
Probleme mit der F2- Liberty auf Original-Ataris
Wer Probleme beim Zusammenspiel von Freedom2s Liberty und GEMJing auf originalen Ataris hat, kann mit einem Hexeditor abhelfen. Einfach den String "McSn" durch "MCSN" ersetzen.
Dieses Vorgehen ist auf Emulatoren (MagiC Mac, MagiC PC) sinnlos. Dort sollte aber auch alles funktionieren. ;-)
Zu Problemen des MagiC Configurator vor V. 1.25 im Zshg. mit der Liberty siehe: Fonts in MagiC.
Folgendes Vorgehen ist sinnvoll:
Verbindungsaufbau tracen
Einen Verbindungsaufbau tracen kann man, indem man den Button "Verbinden" in Iconnect mit gedrückter Alternate-Taste anklickt.
Fehler -33
Jingo gibt den Fehler -33 (Datei nicht gefunden) aus, wenn es die Datei JINNEE.NOT (jinnee-Notizzettel, in diese Datei werden die Daten von Jingo geschrieben) nicht im Ordner C:\JINNEE\ findet. In einem anderen Ordner sucht Jingo nicht, die Datei muss also dort sein - $HOME funktioniert nicht.
Der Desktop jinnee ist ein AV-Server.
Die nächsten beiden Unterkaptiel ("Resourcedateien" und "Objektbäume") beziehen sich auf die V1.0x, in der V1.1 wurde das gesamte Iconkonzept geändert und die Probleme damit behoben.
Resourcedateien
RSC-Dateien im RSC-Ordner
Entgegen den Informationen im jinnee-Handbuch/Hypertext ist es nicht damit getan,
eine RSC-Datei in den RSC-Ordner zu kopieren - nein, es ist außerdem zwingend
nötig, die Datei so zu strukturieren, dass alle 7 Bäume (Tree000
bis Tree006) vorhanden sind, egal, ob im jeweiligen Baum Objekte (also
Icons) vorhanden sind oder nicht.
Außerdem ist es nicht sinnvoll, Baum 0 und 1 zu füllen, da diese
ja nur selten eindeutig sind. Baum 2 (Ordner-Zuordnung) wird von jicons sogar
abgelehnt, wenn Objekte vorhanden sind - klarer Fehler in der Programmierung.
Objektbäume in den jinnee-Icon-RSCs
Baum Inhalt Tree000 Laufwerke/Geräte (Drives/Devices) Tree001 sonstige Deskicons Tree002 Ordner Tree003 Applikationen, Programme und Daten Tree004 restliche Dateien Tree005 Allgemeines Tree006 Mini-Icons (z.B. von THING! oder aus der jinnee-Original-RSC)
FAQ zu jinnee
Die Zeichensätze kann man ändern
in...
"Sonstiges/Einstellungen/ Zeichensätze
".
Die Hintergründe für Desktop und Fenster findet man in...
"Sonstiges/Einstellungen/Hintergrund: Desktop" und
"Sonstiges/Einstellungen/Hintergrund: Fenster"
Dateiinformationen / Dateiname und -attribute ändern
TAB, ^I, "Datei/Information..."
Hilfe!
HELP, rechte Maustaste (BubbleGEM-Hilfe)
auf unklarer Stelle drücken
Applikationen anmelden:
"Sonstiges/Applikationen..."
ist beim Aufruf des Menüpunkts ein Programm selektiert, wird man gefragt,
ob man dieses Programm in die Liste aufnehmen will. Alternativ kann man auch
den Dialog aufrufen und dort mit "Neu" ein neues Programm eintragen.
Ändern kann man ein eingetragenes Prg. mit dem gleichnamigen Button.
Die Mupfel ist wohl die meistbenutzte Shell auf dem Atari. Ursprünglich stammt sie von Gemini, dem Zwillingspaar Venus+Mupfel, ab, erfreut sich jedoch zunehmender Beliebtheit als Standalone-Version, da Gemini nicht mehr weiterentwickelt wird und andere Oberflächen weit mehr Komfort bieten. Ein großes Manko der aktuellen Version 1.a1 b ist sicherlich das Unvermögen, Programme wie qed parallel per VA_START starten zu können. Laut Julian, dem zuständigen Programmierer, ist's nun mal so; hoffentlich ändert sich das aber bald.
Wo bekommt man denn Hilfe zur Mupfel?
Einige generelle Dinge sollte man beachten:
Designer
Masken
Um eine passende Maskenhöhe für den Manager zu erhalten, sollte man erst berechnen lassen und dann bei Höhe 2 addieren.
Um eine Maske zu erhalten, die breit genug zur Darstellung der Pfeile zum Vor- und Zurückbewegen zwischen den Datensätzen im Manager ist, sollte der Breite-Wert mindestens 40 betragen.
Beziehungen
Um Beziehungen eines Feldes einer Tabelle aufzulösen (Vorsicht:
alle Beziehungen), sollte man
Manager
Aktionsknöpfe - Verzweigen
Diese Funktionen (als Maske, als Tabelle, neue Maske) sollten vorsichtig gebraucht
werden, da:
In qed kann man ASCII-Dateien bearbeiten, konvertieren und sortieren. Was qed ist? Ein ASCII-Editor, klar. Doch versteckt in der Gegend findet man dann und wann einige Schmankerl, so z.B. die "Umlaute konvertieren"-Funktion oder die Möglichkeit, die Zeilenenden Atari/PC-, Mac- oder UNIX-like anzulegen. Wer da noch dem Win95-Editor <heul!> nachtrauert, hat echt 'ne Macke (von Pad mal abgesehen)!
qed unterstützt übrigens:
Iconify, OLGA,
DHST-Protokoll, lange Dateinamen, SE-
und AV-Protokoll
und bietet:
Umlautkonvertierung, systemkompatible
Zeilenenden, Klammerprüfung, Makros,
Fehlerzeilen, Projekte, GDOS-Druck,
Zeilensortierung, Kürzeldateien,
Marken und Grepping
Wer in qed Hilfe erwartet, bekommt sie prompt. Entweder global für qed an sich, oder aber speziell (per Anklicken eines Menüpunktes zusammen mit Control). Außerdem kann man auch jederzeit die HELP-Taste drücken. Dann wird das cursornächste Wort selektiert und dieses dann an das Hilfeprogramm (i.a. ST-Guide) geschickt, das daraufhin in seiner Referenzliste suchen sollte. War bereits ein Block selektiert, wird natürlich dieser genommen. In Dialogen wird beim Betätigen der HELP-Taste oder Anwählen des "Hilfe"-Buttons links unten eine interne Hilfe angezeigt. (Warum? Weil's modale Dialoge sind!)
Solche, die nichtabgespeichert werden.
Äquivalent zur ASCII-Ausgabe, also mit einer druckerinternen Schrift.
Mit Bitmap- oder Vektorfonts.
Umlautkonvertierung
Die Umlautkonvertierung ist wohl eines der besten Features, die qed zu bieten hat. Mit Hilfe dieser Funktion kann man schnell und bequem Umlaute von einem Systemstandard zum anderen konvertieren, so z.B. Atari nach IBM PC, nach ISO Latin1, nach HTML oder Apple Mac. Umgekehrt geht's zum Teil auch: ISO Latin1 nach Atari, PC nach Atari.
Insgesamt stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Quellformate Zielformate Atari ST Atari ST ISO Latin1 ISO Latin1 Apple Mac Apple Mac IBM PC IBM PC LATEX HTML ASCII
systemkompatible Zeilenenden
Wer hat sich nicht schon einmal über den Win95-Editor aufgeregt? Erkennt
keine anderen Zeilenenden als die eigenen! Schluss damit, wir arbeiten ja mit
einem Atari, und der kann das, zumindest mit diesem Editor. Einfach die Info
zum aktuellen Text anzeigen lassen (ohne selektierten Block!), und schon kann
man wählen, welches Zeilenende benutzt werden soll.
Klammerprüfung
Auch die Klammerprüfung ist keine Hexerei, im Gegenteil: einfach Control-Tab
drücken, wenn man direkt vor der aufgehenden Klammer steht. Die Klammertypen
kann man übrigens unter "Optionen/Klammerpaare..." konfigurieren!
Makros
Auch Makros sind kein Problem in qed, wohl
aber das Abspeichern derselben. Beim Neuladen macht qed
nämlich ggf. Mist (V4.10). Temporäre
Makros machen dagegen keinerlei Probleme. Man muss einfach nur den Makromodus
starten (Spezial/Makro aufnehmen...), die Aktion(en) ausführen und mit
demselben Menüpunkt, der nun "Aufnahme beenden" heisst, den Vorgang
beenden.
Dann kann man das Makro mit dem gleichnamigen Menüpunkt abspielen. Will
man dies öfter tun, muss man beim Aufruf des letztgenannten die Shift-Taste
fethalten und im daraufhin erscheinenden Dialog die gewünschte Häufigkeit
angeben.
Fehlerzeilen
Fehlerzeilen, die von einem Compiler in eine Datei geschrieben werden, können
in qed ausgewertet werden. Steht z.B. in
einer solchen Datei Error C:\FALSCH.TXT 10, 20: Fehler aufgetreten, so
kann qed die Fehlerzeile auswerten, da in
"Spezial/Fehlerzeilen..." eben dieses Format voreingestellt ist. Macht
man nun einen Rechtsklick auf eine solche Zeile, so wird diese ausgewertet und
folglich die Datei C:\FALSCH.TXT geöffnet und zur Zeile 10, Spalte 20 gesprungen,
wobei der Fehlertext in der Infozeile des Fensters ausgegeben wird.
Projekte
Projekte sind Listen von Dateien. Man kann also z.B. eine Liste der Dateien
anlegen, die zur Konfiguration des Systems gebraucht werden und diese dann in
qed laden. Projekte haben immer die Endung
QPJ, was soviel heisst wie "qed-Projekt"
und können mit "Datei/Neues Projekt" angelegt werden. Alternativ
kann man auch einfach ein Projekt manuell erstellen, indem man alle aufzunehmenden
Dateien mit ihrem Pfad untereinander in eine Datei schreibt und diese dann *.QPJ
nennt. qed lädt solche Dateien normalerweise immer als Projekt in ein Projektfenster
(dieses erscheint auch beim Neuanlegen in qed);
will man sie aber als ASCII laden, muss man beim Klick auf den Menüpunkt
"Öffnen..." die Shift-Taste festhalten. Will man in ein bestehendes
Projekt weitere Dateien hinzufügen, kann man dies mit einem D&D-fähigen
Desktop per Drag&Drop tun. Alternativ kann man auch Dateien mit dem gleichnamigen
Menüpunkt hinzufügen, wenn das zu erweiternde Projekt das oberste
Fenster ist. Nach dem Aufruf erscheint derselbe Dialog, der erscheint, wenn
man "Suchen/Ersetzen..." mit festgehaltener Shift-Taste oder keinem
geöffneten Fenster aufruft: Der "Dateien suchen"-Dialog.
Der "Dateien suchen"-Dialog: Grepping
Mit diesem Feature sollte man z.Zt. noch etwas vorsichtig umgehen. Startet man
die Suche nämlich mit bestimmten Einstellungen, so kann es dann und wann
zu Fehler Nr. 9 kommen (was immer das ist). Also vorerst lassen!
Sinn dieses "Greppings" ist es, Dateien in einem bestimmten Verzeichnis zu finden, die einen bestimmten String beeinhalten. Die gefundenen Dateien werden Teil eines neuen oder bereits exisierenden Projekts.
Und wer's nicht abwarten kann: Grepping geht auch über SuJi, den MGSEARCH-Ersatz, u.a. Teil des jinnee-Bundles. Außerdem, aber weniger komfortabel: FSearch 7 (keine CD-ROMs) oder FGREP.TTP aus einem Toolpaket (z.B. Mupfeltools)
Druck
Mit qed kann man sowohl über
GEMDOS (Wordplus-Druckertreiber) als auch über
GDOS drucken, wobei bei GDOS besser
Monospaced-Fonts zu benutzen sind, damit
auch "handgefertigte", d.h. per Tabs erstellte Tabellen richtig dargestellt
werden. Bei GEMDOS wird i.d.R. "Courier" benutzt.
Zeilensortierung
Seit der V4.10 klappt dieses Feature sogar! Nun kann man einen Block selektieren
und alphabetische sortieren lassen. (Bearbeiten/Sortieren...)
Kürzeldateien
Kürzeldateien sind wohl das Nützlichste, was qed
zu bieten hat. Definieren kann man ein Kürzel so: <Kürzelname>[*]=<Kürzelinhalt>.
Den Stern muss man nur angeben, wenn das Kürzel immer nach Eingabe des
Kürzelnamens expandiert werden soll. Lässt man ihn weg, so wird das
Kürzel nur nach Eingabe und Druck von "Esc" ausgeführt.
Diese Zeichen haben eine besondere Bedeutung im Kürzelinhalt:
~ gibt die Position des Cursors nach der Expansion an; fehlt die Tilde, so
ist der Cursor danach hinter dem ausgegebenen Inhalt.
^^ ergibt in der expandierten Fassung einen Zeilenvorschub (CR).
Kürzeldateien haben die Endung *.KRZ und werden im Dialog "Optionen/Lokales..." einer Extension zugeordnet, so dass z.B. alle C-Dateien oder alle STG-Dateien ( ST-Guide -Hypertext-Quellen) ihre eigenen Kürzeldateien haben können.
Marken
Marken setzt man in qed einfach per Alt-M
(Suchen/Marke setzen...). Im daraufhin erscheinenden Dialog gibt man per Alt-[1-5]
die gewünschte Marke an und betätigt Return (OK). Nun kann man diese
Marke per Control-[1-5] anspringen.
Wie man auch unter Multitasking ( MagiC /MultiTOS) Objekte (z.B. Bäume) im RSM löschen kann...
Ganz einfach: Man muss nur die Tastenkombination [Control]-[D] drücken; das hat den selben Effekt wie ein D&D auf den Papierkorb unter SingleTOS.
DOS-kompatibel formatieren mit SCSITOOL
DOS-kompatibel partitionieren kann man nur dann eine Platte, wenn man alle Partitionen kleiner als 32 MB macht. Um Partitionen größer 32 MB unter TOS und DOS gleichzeitig benutzen zu können, muss man den HDDriver als Treiber installieren. Um überhaupt Partitionen größer 512 MB nutzen zu können, benötigt man zusätzlich die Software "Big-DOS" oder, alternativ dazu, ein MagiC neueren Datums (Version 4 aufwärts).
Ausgabe als ASCII-Text mit sed
von der Adresse zur Textdatei...
Mit sed, dem Diskmonitor, ist es möglich, eine Adresse, z.B. auf der Festplatte,
auch dann zu sichten, wenn der entsprechende Verweis im Directory nicht mehr
vorhanden ist. Dazu selektiert man den entsprechenden Abschnitt als Block und
schreibt ihn, ggf. in mehreren Durchgängen, hintereinander ins Textfenster.
Von dort aus kann dieser dann als ASCII-Datei gesichert werden. Allerdings konvertiert
sed unverständlicherweise ASCII-9 (Tab) in vier ASCII-20 (Leerzeichen).
Folglich muss für eine originalgetreue Ausgabe (z.B. für die SMU-Konfigurationsdatei)
dadurch erreicht werden, dass die vier Leerzeichen per Suchen&Ersetzen im
Editor (qed, Everest,Tempus) in echte ASCII-9-Tabulatoren
zurückgewandelt werden.
(In der Adresse des Originalclusters stehen echte ASCII-9; an der Umwandlung ist die sed-Konvertierung für das Textfenster schuld!)
Linien
Beispiel:
@line 1 2 3 4 5 Wert Bedeutung 1 Startwert (x) 2 Länge (x) 3 Länge (y) 4 Attribute (Pfeile etc.) 5 Linienstil (solide etc.)
Übrigens:
ST-GUIDE.HYP - ST-Guide-Dokumentation
ST-Guide-Environment
StartMeUp! als Kontextmenü unter jinnee
Start Me Up! 8.0 liegt ein Scripter-Script bei, das es erlaubt, SMU an der aktuellen Mausposition erscheinen zu lassen. Dieses Script besteht im Wesentlichen aus folgender Zeile, die SMU veranlasst, sein Menü zu öffnen:
start.OpenMenu();
Wenn man z.B. jinnee als Desktop verwendet, gibt es auch noch eine andere Möglichkeit:
Man kann den Parameter "/smu-open" als einzigen Parameter in der VA_START-Kommandozeile versenden, wodurch sich das Popup öffnet.
Dann meldet man START .APP als Applikation an und trägt im Feld "Kommandozeile" einfach
smu-open
ein. Nun noch START.APP unter "Mausklicks" auf die gewünschte Maustaste legen, fertig. Unter jinnee 1.x muss natürlich der Platz "Kontext" bei "Applikationen" mit START.APP belegt werden, damit bei einem Rechtsklick SMU erscheint, da es hier noch keine anderen Mausklick-Zuordnungen gibt.
(Ähnlich gepostet von Klaus-Dieter Tepper im MausNet.)
Probleme mit TOS -Programmen unter VT52
Eine Möglichkeit der Problemursache könnte die Einstellung "Optionen/Terminal/Gepufferte Ausgabe" sein, die zumindest bei mir oft zu Systemstillstand und Ähnlichem mehr geführt hat, wenn sie aktiviert war. Treten also Probleme auf, sollte man versuchen, die Option zu deaktivieren. Dann die Konfiguration abspeichern, um der Gefahr zu entgehen, beim nächsten VT52-Aufruf wieder die alten Einstellungen und damit u.U. wieder dieselbe Ursache zu haben.
Bei ASH gibt es wohl schon eine neuere Version (Stand 02/2000), die zusammen mit den nächsten MagiC-Versionen ausgeliefert werden wird. Wer MagiC bereits besitzt (und wer VT52 benutzt ist wohl MagiC-Nutzer...) kann aber schon jetzt Oliver Buchmann (oliver@application-systems.de) kontaktieren und wird dann wohl die neue Version erhalten.
Dazu aus dem Handbuch:
"Ist gepufferte Ausgabe nicht aktiviert, so wird für den Fall, daß ein anderes Programm den Bildschirm zur Ausgabe blockiert (z.B. weil eine Dialogbox dargestellt wird) und ein TOS -Programm (z.B. ein Packer) ebenfalls eine Ausgabe vornimmt, das TOS -Programm angehalten. Ist dieser Punkt aktiviert, so puffert VT52 die Ausgaben des TOS -Programms (das TOS -Programm läuft also weiter) und holt diese Ausgaben nach, sobald der Bildschirm wieder freigegeben ist. Mit dem Timer-Redraw legen Sie dabei fest, nach welcher Zeitspanne VT52 versucht, das Terminalfenster wieder zu aktualisieren (500 ms sind dabei i.a. völlig ausreichend)."
Absatzlayouts
Formatbeispiel:
Format Beschreibung A1 normaler Text A2 zentrierter Text in Charter Black 20pt Al linksbündig formatierter Text Ar rechtsbündig formatierter Text Az zentriert formatierter Text IV Inhaltsverzeichnis A5 1,5zeiliges Format
Tastenkombinationen
Häufig benutzte Shortcuts:
[Control]-[Space]: festes Leerzeichen (keine Trennung beim Formatieren)
[Control]-[Delete]: Wort löschen
[Shift]-[Delete], [Control]-[Y]: Zeile löschen
Formatierung
Die Sache mit den Kapitelüberschriften...
Der Einfachheit halber sollte vor Kapitel- und Unterkapitelüberschriften
kein CR/LF (Return) stehen, da der Abstand auch durch Vergrößern
des Vor- und Nachzeilenabstandes des zugehörigen Absatzlayouts geschaffen
werden kann. Das hat den Vorteil, dass alle Überschriften, die mit diesem
Absatzlayout geschrieben sind, den richtigen und gleichen Abstand haben.
Zu bekommen in der MAUS SU, 02225-945388.
Im Folgenden wird beschrieben, wie man XBOOT Jahr 2000-fest macht, d.h. die Fehler behebt, die ab dem Jahr 2000 zum Absturz führen, sobald ein neues Set angelegt oder ein altes geändert wird. Der Grund dafür: XBOOT setzt das Datum des Sets neu und kommt dabei durcheinander, da statt "00" "100" gesetzt wird - das übliche Y2K-Problem eben.
Die erste Lösung von Slobodan Curcic ist nur für die entpackte Version 3.10 des Programms XBOOT gedacht. XBOOT 3.10 ist nämlich von Hause aus 58.462 Bytes lang, lässt sich aber mit geeigneten Programmen wie NAUGHTY entpacken und hat dann die Länge 91.632 Bytes.
XBOOT Y2K-fest machen
Ein Beitrag von Slobodan Curcic, gepostet in Maus.Computer.Atari.Software.
> Patchs für XBOOT Dateilänge ca. 91632 Bytes!!!!!! < >>> Jahr 2000 fest machen <<<<<<<< 1. Datum patchen, mach aus 1900<->2000,1980<->1880 Finde: 0657 076C 3013 EB48 8054 Ersetze: 0657 07D0 3013 EB48 8054 ------------------^- Finde: D27C 07BC 206F 0004 3081 Ersetze: 0641 0758 206F 0004 3081 -------------^----^- 2. Absturz bei Uhrzeit speichern patchen Finde: 4852 3F00 3F3C 002B Ersetze: 4E75 3F00 3F3C 002B -------------^- Es lässt sich jetzt nicht mehr mit XBOOT die Zeit stellen und das System Info zeigt bei TOS Datum leider xx.xx.0- an:-( Es sind IMHO erträgliche Einschränkungen;-) >>> Lauffähigkeit Milan/AB040/MagiCMac?(Wer testet?) <<< 1. Das Fehlerhafte Schalten der Caches in XBOOT wird unterbunden. Finde: 203C 0000 3919 4E7B 0002 Ersetze: 4E75 0000 3919 4E7B 0002 -------------^- Gleich dahinter Finde: 203C 0000 0808 4E7B 0002 Ersetze: 4E75 0000 0808 4E7B 0002 -------------^- 2. Blitterschalten verhindern Finde: 4852 3F00 3F3C 0040 4E4E Ersetze: 47E5 3F00 3F3C 0040 4E4E -------------^- 4E75 ist der Opcode für RTS und 07D0 bedeutet 2000 Slobodan Curcic Hannover, 00-02-15
XBOOT Y2K-fest machen
Ein Beitrag von Gerd Trudow, gepostet in Maus.Computer.Atari.Software.
Und beim Patchen ist mir aufgefallen, daß man nur eine einzige Stelle ändern muß, damit man neue Sets anlegen und bestehende ändern kann. Und das funktioniert sogar mit dem gepackten Programm! --------------------------------schnipp---------------------------------- Oben (1:) das Original-Programm. Unten (2:) das gepatchte Programm. XBOOT.PRG (gepackt) 58462 Bytes 1:$0001270 4C FC 7A 10 9D A0 FF B2 58 4F 04 53 AF 07 6C 30 2:$0001270 4C FC 7A 10 9D A0 FF B2 58 4F 04 53 AF 07 D0 30 ^^ XBOOT.PRG (normal) 91628 Bytes 1:$00016B0 43 D7 20 4C 4E B9 00 00 E9 14 06 57 07 6C 30 13 2:$00016B0 43 D7 20 4C 4E B9 00 00 E9 14 06 57 07 D0 30 13 ^^ Jeweils an der mit ^^ gekennzeichneten Stelle ändern. --------------------------------schnapp---------------------------------- Man sollte dann in der SETS.DAT nachgucken und ggf. falsche Datumsangaben wie z.B. 1802100 in 180200 ändern. Das Datum wird dann in XBoot auch richtig angezeigt.
MagiC PC-Shutdown: STOP-Ordner
MagiC PC-Shutdown 1.0 startet in dem Fall, dass der STOP-Ordner entfernt oder umbenannt wurde, fälschlicherweise Programme aus dem START-Ordner nach. So kann es unter bestimmten Umständen dazu kommen, dass der Shutdown unter MagiC PC nicht ordnungsgemäß abläuft; ggf. sogar stecken bleibt. In diesem Fall sollte man wieder einen (ggf. leeren) STOP-Ordner anlegen.
Chipbelegung der TOS 2.06-Card:
------------- - Prozessor - ------------- ------ ------ = EE - = E0 - ------ ------
Die Gleichheitszeichen symbolisieren dabei die Kerben.
TOS 2.06-Card und MagnumST
Ist der Prozessor gesockelt, sollte der Einbau recht einfach sein. Die optimale Reihenfolge von unten nach oben:
A Accessories Allgemeines AUTO-Ordner Autostart-Applikationen AVSERVER
B Bedienung Besonderheiten Bootlauferks
D Desk-Menü DEV_FPRN.DEV DirUp Dollar
F F2-Shortcuts Fensterminimierung Formate Formatstrings Freedom2
H Hardware: TOS-2.06-Card Hilfe Hilfethemen History Home
I IconCons IConnect Inhaltsverzeichnis
J Jingo jinnee JPEG-Cachespeicher
M MagiC MagiC PC und NVDI MagiC PC-Shutdown MagiC-Ordnerstruktur MagiC-Programme Main Mupfel
N NAUGHTY Notizzettel NVDI.FIF
S SCSI-Tools sed Shortcuts ST-Guide StartMeUp! Startreihenfolge Support
T Temporäre Makros TOS-Fehlermeldungen TrueMagic
U über GDOS über GEMDOS Umgebung
W WordPlus